Druckschrift 
13 (1851) Die beiden Admirale : ein See-Roman
Entstehung
Seite
157
Einzelbild herunterladen
 

157

fann, Wollen fte jtch meiner noch beffer »erftchern. ©ief) ijl einStejs, um einen ©rünbling batin gu fangen, nicht aber, um jtchbamit eine« ©SallfifcbeS gu »etftchern."

können bie Schürfen fo nieberträchtig fetyn ja, bürfen fieftclj folget Jfecfheit unterfangen! Sie muften hoch wiffett, bajj ©umir ben ©tief borgeigen wütbejl."

Sie? o nein! Sie haben ficf meine cfjanblungsweife fo gebaut,wie etloa bie ihrige fetjn Würbe. SOlit StichtS fängt man einenfrf)Watf)ett ÜKenfrfjen leichter, als mit einer oorgeBIiti) Bertraulicfjen©tüffnung biefer 9lrt. ©er Sdjanbbube ftetlt mich gerabe noch^ocf; genug, bafs er jtch benft, icf Werbe mich auf fo blumfe Strtan bet Stafe ^erumfü^ren taffen, ©emsige ©ich, greuttb; Honig©eotg weif, bafj et auf ©ich oertrauen barf, wogegen icf glaubenmujj, bafj ich bereits »erbäctjtig bin."

Scf l)offe, ©icf, ©u wirf meiner ©erfcfwiegenfeit nichtmißtrauen! SJtein eigenes ©efjeimuif wäre mir nicht fjalb fo fjeitigals bas ©eine."

D bas weif ich »oltfommen wohl. ©ir !ann ich feinenSlugenblicf mißtrauen nein, nein Weber ©einem Hoff noch©einem bergen bürfte ich folcfeS Unrecht ttjun! meiner fetbfi aberbin icf) nicht eben fo flehet. SBo unfere ©efüljle mit fereingegogenWerben, ba ifi auch unfer SRecfttfun gefätjrbet, unb bei ber Sacheijl eben fo oiet ©efühl, als fotijl etwas anberes mit im (Spiele."

3n atten meinen ©eb'efcfjen ijl and) nicht eine Seite, bieirgenb ein ©tifjtrauen sott meiner ober irgenb einer anbent (Seite»erratfen fönnte. ©3 ijl barin atterbingS »oit ©ir bie Siebe, aberauf eine ©Seife, bie ©ich elfer erfreuen ats beunruhigen Würbe. Stimmfte, lies fte alle; ich f)ath mit fdfon tängjl oorgenommen, fte ©irfämmtliff) oorgugeigen, fobalb wir mit biefer »erbammteit ©isfttfftongu ©nbe gefommen Wären."

©tit biefen ©Sorten Warf Sir ©etoaife baS gange jfSafet mit©riefen auf ben SEifcf, an Welchen fein gteunb ftch lehnte.