30
beS ©rabcS jitttt £rog, mit unerfchüttcrlicher SErcueunb @rgcbenhcit angehangen haben würben.
3br Setter Satter, ©ottfrieb ScftcrS ©ohn,ftanb fefct im ein unb jwanjfgften 3<ibr; fein Sucpswar fcplanl nnb ftarf, itnb fein ©efteht, wenn nieptregelmäßig fcpön, anzfepenb genug, um für ©tfiereSju gelten. fwcpfirebenb, fithn, feurig, nngebulbtg;eiferfücptfg auf bie Zuneigung Sercr, weteben er wohlwollte; bent äußern Schein nach fröhlich, innerlichaber unruhig, bie Seränbcrung licbenb, fencr trü=ben felbftquäterifchcn Stimmung unterworfen, bieman bei fungen heftigen ©cmüthern fo oft ftnbet: —fo war Salter Scftcrö Sarafter. — ©te ©ütcr bergamitic Scfter erbten in ber männlichen Sinie unbmuften beßpalb auf ihn fallen. ©icicpwohl gab cS3lugenblitfe, wo er feine berwaiSte, cinfamc Stet»lung tief fühlte unb mit Sinters batan backte,baß währenb fein Sater bietteicht noch lebe, er mitfeinem £erjen, »icfteiibt gar mit feinen zeitlichenSebürfniffen, an bie ©üte frember Senken »erwiefenfei. dergleichen ^Betrachtungen gaben feinem Se»nehmen bisweilen einen Slnftricp »on Starrheit unb©rofj, ber ihm im gnnerften nicht eigen war. ©ennwas brüctte einem Senfehen, ber feinen Serth ent«pftnbet, einen fo untiebenSWürbigen Schein auf, alsbaS ©efühl bon Slbpängigleit ?