Druckschrift 
6 (1835)
Entstehung
Seite
100
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los

diesem Gedanken ermuthigt und da ich bemerkte,daß die Vorhänge »m das Bett dicht zugezogen wa-ren, so daß der Inhaber nichts was außerhalb vor-gieng, sehen konnte, widerstand ich der Versuchungnicht, mit zwei leichten Schritten mich dem Tisch zunähern und still eine Waffe davon zu entwenden,deren glänzender Anblick mich wie ein lang gekann-ter »nd lang erprobter Freund einzuladen schien.

Dicß geschah indeß nicht ganz geräuschlos, sodaß die Stimme mich wieder in einem etwas lau-tern Ton anredcte; sie rief mich als Brimstone Beßan, fragte mich mit unterschiedlichen Flüchen, wases gebe, und forderte zu trinken. Ich brauche kaumzu sagen, daß ich, wie zuvor, keine Antwort gab,sondern so rasch als möglich aus dem Zimmer schlichund mein gutes Glück segnete, daß es mir eineWaffe zngeworfen hatte, in deren Handhabung ichvorzugsweise gut bewandert war. Kaum befand ichmich wieder in dem Gang, als Jvnson mit denSchlüsseln zurückkehrte; ich zeigte ihm meinen Schah,der in der That zu groß war, um ihn verbergen zukönnen.

Sind Sie toll, Sir?" sagte er, oder,mei-nen Sie, das beste Mittel, Verdacht zu vermeiden,sey, mit dem gezückten Degen in der Hand herum-zulaufen ? Ich möchte nicht, daß Beß Sie so gesehenhätte, um den besten Diamanten, den ich je ent-lehnte." Mit diesen Worten nahm mir Job denDegen aus der sich sträubenden Hand.