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5 (1836)
Entstehung
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haben; und dieß ohne die Hoffnung, ohne denGedanken einer Vergeltung auch nur etwa durcheine ihrer nicht würdige Liebe.

Doch genug! von ihr Hab' ich Abschied genom-men. Ihren Verdacht habe ich längst bemerkt undverziehen, denn er war natürlich; es war meineSchuldigkeit, ihn zu heben; Ihr Händedruck sagtmir, daß es geschehen ist; aber ich hatte noch ei-nen Grund für meine Bekenntnisse. Mein Herz- hat sich der romantischen Schwärmerei entschlagen,und ich habe keinen Sinn mehr für die zartenRücksichten und kleinen Bedenklichkeiten, die oftnnserm wahren Glück im Weg stehn. Ich habeIhre früher» Bemühungen um Ellen bemerkt,und ich gesteh' es, mit großer Freude; denn ichweiß, trotz all Ihrem weltlichen Ehrgeitz und derdichten, künstlichen Maske Ihres äußern Wesens,wie warm nnd großmüthig in der That Ihr Herz,wie edel und dem Hähern zugewendet Ihr Geist§ ist; und wäre meine Schwester zehnmal vollkomm-ner, als ich glaube, daß sie ist, ich verlangte kei-nen ihrer, würdigeren Gemahl auf der Erde, alsSie. Ich habe Ihre Entfremdung gegen Ellenin der neusten Zeit bemerkt; und weil ich den Grunderrieth, fühlte ich auch, wie schwer es mir immerfallen mochte, die Verpflichtung, ihn zu entfer-nen. Meine Schwester liebt Sie, obgleich Siees vielleicht nickt wissen, innig uud treu; undda mein früheres Leben mir in selbstsüchtiger