aus dieser Stellung fuhr er in einer plötzlichenBewegung auf:
„Und sagen Sie mir," sagte er mit leisem,gedampftem, frohlockendem Ton, „war es geröthetvom Blut des Ermordeten?"
„Abscheulich!" rief ich ans, „prahlen Siemit Ihrem Verbrechen?"
„Halt!" sagte Glauville ausstehend, mit ver-änderter und vornehmer Haltung, „ich bin nichtda um Ihren Anklagen Gehör zu geben; wennSie jedoch die Gerechtigkeit derselbe»' abwägenwollen, ehe Sie darüber entscheiden, so sollen Siehiezn Gelegenheit haben. Ich werde heute Nachtum zehn Uhr zu Hanse seyn, kommen Sie zu mirund Sic sollen Alles erfahren. Für jetzt hat derAnblick dieses Gemäldes meine Kraft gebrochen.Werde ich Sic sehen?"
Ich gab keine andere Erwiederung, außer einkurzes Zeichen meiner Einwilligung; und Glanvilleverlies; unverzüglich das Zimmer. Den ganzenTag über war mein Gcmüth in einen Zustandfieberhafter, unnatürlicher Aufregung versetzt. Ichkonnte keinen Augenblick an Einer Stelle bleiben,mein Puls schlug mit der Unregelmäßigkeit desWahnsinns. Während der letzten Stunde legte ichmeine Uhr vor mich hin und hielt das Auge be-ständig darauf gerichtet. Sollte Jemand dieß über-trieben finden, so bedenkt er, daß es nicht alleinGlanville's Geständniß war, was ich hören sollte;