Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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von Freundschaft und Gunst entgegen kam. Ererwäge, das; ich jenen persönlich verachtete, undletzter» schätzte, und zu allem dem, daß ich eben-sowohl überzeugt als überredet war von der Wahr-heit in Lord Vincents Behauptung: nämlich daßkeine Aufopferung von Grundsätzen oder Maßregelngefordert werde nichts als ein Bündniß gegenMenschen, nicht gegen eine Handlungsweise. Aberwer waren diese Menschen? Waren flc auch nurdurch Ein Band an mich gebunden? Verdienten flevon meiner Dankbarkeit auch nur die geringsteRücksicht? Nein! die Männer waren es, die vorallen andern mir die größte Beleidigung zugefngthatten und von mir dich weniger als Hochschätzungverdienten.

Aber, wie natürlich auch die Empfindungenwaren, die mich zum Wanken zu bringen drohten,fühlte ich doch, daß ich mich nicht nach diesen alleinentscheiden durfte. Ich bin nicht der Mann, dessenTugenden oder Fehler durch den Anstoß und dieLeidenschaft des Augenblicks bedingt sind; wenn ichim Handeln rasch bin, so ist meine Gewohnheit,im Ueberlegen langsam zu seyn. Ich wandte michgegen Vincent und drückte ihm die Hand:Ichdarf mir jetzt nicht zu antworten getrauen," sagteich,geben Sie mir Bedenkzeit bis morgen, dannhabe ich überlegt und beschlossen."

Ich wartete seine Antwort nicht ab. Ichsprang von ihm weg, wandte mich den Gang, der