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Seits über eine solche Anrede von einer solchenPerson nicht wenig erstaunt. „Ich konnte nichterwarten, so leicht lind zufällig ans einen Filosofenzu stoßen. Habt Ihr in Eurer Kiste Maaren, diemir vielleicht anstehen könnten? Wenn dieß ist, sowürde ich gern bei einem so moralistrenden Ver-käufer mich versehen."
„Nein, Sir," antwortete der anscheinendeHansircr lächelnd, fuhr jedoch zu gleicher Zeithastig mit seinem Gut in die Kiste und drehtesorgfältig den Schlüssel nm, „nein, Sir, ich binnur der Träger von andrer Leute Gut; meine Mo-ral ist Alles, was ich mein nennen kann, und diesewill ich Ihnen zu Ihrem eignen Preise verkaufen."
«Ihr styd aufrichtig mein Freund!" sagte ich,„und Eure Freimüthigkeit allein schon ist unschätz-bar in diesem Zeitalter des Betrugs und in diesemLand der Heuchelei."
„Ach, Sir," versetzte mein neuer Bekannter,„ich sehe schon, Sie sind Einer von Denjenigen, dieAlles von der Schattenseite ansehen; für meinenTheil, ich halte das gegenwärtige Zeitalter für dasbeste, das es je gab, und unser Land für das tn-gendrcichste in Europa."
„Ich wünsche Euch Glück, Herr Optimist, zuEuer» Ansichten," erwiederte ich; „aber Eure Be-obachtung führt mich auf die Annahme, daß Ihrein Geschichtsknndiger und Reisender jeyd: Hab' ichRecht?"