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guten Thateu zum Zweck. Unsre Bewunderung aufden rechten Gesichtspunkt hinlenken, heißt sicher-lich nicht, sie zerstöre»! Aber wie nnmuthig geber-den sich unüberlegte Enthusiasten, wenn wir diewahren Empfindungen und Gesinnungen statt derübertriebenen und vermeintlichen Nachweisen. Sowerden die Anwälte der Nützlichkeitslehre — derwohlwollendsten unter allen Filosvfien, weil sie dienachgiebigste Ist — mit den Benennungen selbst-süchtig und eigennützig gebrandmarkt, der Verach-tung sittlicher Trefflichkeit und des Unglaubens anedle Handlungen bezüchtigt. Das Laster hat annichts einen bessern Freund, als an den Vorur-theilen, die sich selbst für Tugend ansgeben. Dergewöhnliche Vorwand Derer, die Ander» Uebel zu-fügen, ist, daß sie ihr Wohl befördern wollen."
Meine Blicke waren zufällig auf Glanvillegeheftet, als Vincent aufhvrtc; er sah auf underröthete schwach, als er meinen Blick bemerkte;aber er sah nicht weg, — entschlossen und fest sahenwir einander an, bis Ellen, die sich plötzlich um-wandte, den ungewöhnlichen Ausdruck unserer Blickebemerkte und mit einer Art von Furcht ihre Handin die ihres Bruders legte.
Es war spät; er stand auf, um zu gehen, undwie er an mir vorübergieng, sagte er leise: „Ei-nen kleinen Verzug und Sie sollen Alles erfahren."Ich antwortete nicht. Er verließ mit Ellen dasZimmer.