Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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guten Thateu zum Zweck. Unsre Bewunderung aufden rechten Gesichtspunkt hinlenken, heißt sicher-lich nicht, sie zerstöre»! Aber wie nnmuthig geber-den sich unüberlegte Enthusiasten, wenn wir diewahren Empfindungen und Gesinnungen statt derübertriebenen und vermeintlichen Nachweisen. Sowerden die Anwälte der Nützlichkeitslehre derwohlwollendsten unter allen Filosvfien, weil sie dienachgiebigste Ist mit den Benennungen selbst-süchtig und eigennützig gebrandmarkt, der Verach-tung sittlicher Trefflichkeit und des Unglaubens anedle Handlungen bezüchtigt. Das Laster hat annichts einen bessern Freund, als an den Vorur-theilen, die sich selbst für Tugend ansgeben. Dergewöhnliche Vorwand Derer, die Ander» Uebel zu-fügen, ist, daß sie ihr Wohl befördern wollen."

Meine Blicke waren zufällig auf Glanvillegeheftet, als Vincent aufhvrtc; er sah auf underröthete schwach, als er meinen Blick bemerkte;aber er sah nicht weg, entschlossen und fest sahenwir einander an, bis Ellen, die sich plötzlich um-wandte, den ungewöhnlichen Ausdruck unserer Blickebemerkte und mit einer Art von Furcht ihre Handin die ihres Bruders legte.

Es war spät; er stand auf, um zu gehen, undwie er an mir vorübergieng, sagte er leise:Ei-nen kleinen Verzug und Sie sollen Alles erfahren."Ich antwortete nicht. Er verließ mit Ellen dasZimmer.