Druckschrift 
5 (1836)
Entstehung
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Und wenn sie schaffen kann, sollte sie nicht auchaufrecht erhalten können? Ich denke, wenn Siezugeben, das, der Wunsch zu glänzen, zu blenden,Lob einznernten, kein gemeiner Sporn zur Unter-nehmung großer Thaten ist, Sie auch die Uebcr-zeugung von künftiger Erfüllung dieses Verlangensals einen nicht unbeträchtlichen Lolm werden gel-ten lassen. Geben Sie zum Beispiel zu, daß dieserWunsch ,,das verlorne Paradies"" hecvorbractzte,so werden Sie wohl nicht längnen, daß er auchdem Dichter in seinem Unglück eine Stühe ge-währte. Meinen Sie, er habe mehr an das Ent-zücken gedacht, das sein Werk der Nachwelt berei-ten werde, als an die Lobpreisungen, womit dieNachwelt sein Werk feiern würde? Hätte uns nichtCieero selbst solche freimüthige Bekenntnisse hin-terlassen: für wie patriotisch, wie menschenfreund-lich würden wir ibn halte» ! Jetzt, da wir wissen,daß sei» Beweggrund und seine Belohnung Eitel-keit war, sollten wir nicht die Kenntnis; dcekmenschlichen Herzens, die wir in diesem Falle ge-wonnen haben, auf Andre anwenden? Ich für mei-nen Theil möchte nicht gern untersuchen, wie vielEitelkeit dem hohen Patriotismus Sidney's, oderdem unüberwindlichen Geiste Catv's beigemischtwar."

Glanville senkte beistimmend das Haupt.

Aber," bemerkte ich ,warum so lieblos ge-gen dieß arme und verfolgte Prinzip seyn, da doch

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