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fühlte ich meinen Händedruck etwas mehr als flüch-tig erwiedcrt.
„Werden Sie heute Nacht beim EnglischenGesandten seyn?" fragte mich die Dame, als maneben die Wagenthüre znmachte.
„Gewiß, wenn Sie dort s-yn werden!"" warmeine Antwort.
„Wir treffen uns also," sagte Madame, undihr Blick sagte mehr. Ich ritt in das Gehölz,gab, als ich mich Passy näherte, wo ich Madamed'Anville erwartete, das Pferd meinem Diener undgieng zu Fuß weiter. Ich halte schon de» Ortund auch meine Io->iuor->r-, im Angesicht, als zweiMänner in sehr ernstlichem Gespräch vorübergicn-gcn; sie bemerkten mich nicht; aber welches Indi-viduum könnte meiner Aufmerksamkeit entgehen?Der eine war Thornton, — der andre — wer konnteLieß seyn? Wo halte ich dieß blaffe, aber mehrals schöne Angesicht schon gesehen? Ich betrachteteihn wieder; ich war froh, daß ich mich in meinemersten Gedanken getäuscht fand; daS Haar hatteeine ganz andre Farbe. „Nein, nein!"' sagte ich,„er ist es nicht; aber wie ähnlich!'"
Ich war zerstreut und abwesend, so lang ichmit Madame d'Anville zusammen war. Das Antlitzvon Thorntons Bealeiter beschäftigte mich wie einTraum; und die Wahrheit zu sagen, in manchenAugenblicken machte mich der Gedanke an meineneue, für den Abend eingegangenc Verbindlichkeit