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Achtzehntes Kapitel.
G»t ists, lustig seyn und weis«,
Gut ist-, redlich seyn und treu;
Gut. wenn die alte Lied' ist zu Snde.GH' «in« andre beginnt aufs neu.
Lied.
EineS Morgens, als ich in das, als Bestel-lungs-Ort so berühmte vois <le vonloFn- ritt,um dort Madame d'Anville zu treffen, sah ich eineDame zn Pferd in der augenscheinlichsten Gefahrabgeworfen zu werden. Ihr Pferd hatte an einemenglischen Tandem, oder dessen Lenker, gescheutund schlug heftig aus; die Dame war offenbar sehrin Furcht und verlor jeden Augenblick mehr dieGeistesgegenwart. Ein Herr, der sie begleitete undkaum sein eigenes Roß zn bändigen vermochte,schien außerordentlich verlangend, aber ganz undgar außer Stand ihr beizuspringen, und ein großerHaufen Leute sah zu, ohne Hand anzulcgen, unterdem Geschrei: „Guter Gott, welche Gefahr!"
Immer habe ich großen Abscheu davor empfun-den, der Held irgend eines Auftritts zu seyn, undeine noch größere Abneigung gegen Weiber in Noth.Indcß, so groß ist die Macht der Theilnahme auchbei den Verstocktesten unter uns, hielt ich doch