Druckschrift 
1 (1836)
Entstehung
Seite
70
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ließ, und ganz in meinem natürlichen Ton, ohnedie mindeste Ziererei, grüßte ich sie und machteihr den Hof.

„Ich gehe diesen Abend," - sagte fle — ,,zuder Herzogin D—g, cs ist heute ihr Abend. Kom-men Sie auch?"

„Ich kenne fle nicht," antwortete ich.

„Sagen Sie mir Ihr Hotel, so will ich Ih-nen vor dem Essen eine Einladung zuschicken," er-wiederte Madame d'Anville.

„Ich logiere" - war meine Antwort, „imHotel de —, Straße Rivoli, im zweiten Stock,vor der Hand; im nächsten Jahr denke ich, gemäßder gewöhnlichen Steigerung im Jnnggescllenleben,im dritten zu seyn, denn hier scheinen die Börseund die Person im umgekehrten Verhältniß zustehen — die letztere steigt, wenn die ersterefällt."

Wir sprachen ungefähr eine Viertelstunde mitnnasder, während welcher Zeit ich mich bestrebte,der hübschen Französin die Uebcrzeugung einznstö-ßen: ich habe all die gute Meinung, die ich amvorigen Tage von mir selbst hatte, diesen Morgenganz auf sie übergctragen. Beim Hcimreiten be-gegnete ich Herrn Aberton mit drei oder vier an-dern Männern. Mit der den Engländern so eigen-thnmlichen anglotzendcn Wohlgezogenheit, richteteer sogleich ihre Blicke auf mich, und so standen sie