Ich bitte Sie, Herr Aberton, was meinen Sie,daß ich in dieser gefährlichen Klemme that?"
„Was? herausspringen so schnell als möglich,"sagte der seines Titels würdige Attach
„Nichts dergleichen! ich fürchtete mich zu sehr;ich blieb ruhig liegen und schrie um Beistand."
Madame d'Anville war entzückt und Miß Paul-ding erstaunt.
Herr Aberton murmelte einem fetten, närri-schen Lord Luscvmbc zu: „welch eine verdammteZierpuppe!" und Jedermann, selbst die alte Ma-dame cke 6—s sah mich sechsmal aufmerksamer an,als zuvor.
Ich für meine Person war mit der hcrvorge-brachtcn Wirkung ganz zufrieden und gieng zuerstweg, um den Männern Gelegenheit zu geben, übermich zu schimpfen; denn wenn die Männer schim-pfen, so glauben die Frauen, es thcils der Coquet-terie, theils der Unterhaltung schuldig zu seyn, dieDertheidigung zu übernehmen.
Am nächste» Tag ritt ich in die Elyseische«Felder. Ich that mir immer besonders viel aufmein Reiten zu gut, und mein Pferd war dasfeurigste und schönste in Paris. Die erste Persondie ich sah, war Madame d'Anville. Im Augen-blick hielt ich mein Pferd an, und wohl wissend,daß wenn der Wind meine langen Locke» aufwehte,ich mich am vortheilhaftesten darstellte, sprengte ichgegen ihren Wagen, den sie augenblicklich Halle«