Vorrede
zur zweiten Ausgabe des Pelham.
Ich glaube, wenn wir uns bei allenSchriftstellern nach dem Gegenstand ihrerBeschwerden, in Beziehung auf ihre literari-sche Thätigkeit, erkundigen wollten, wir wür-den finden, daß die am häufigsten vorkom-mende Klage nicht sowohl die seyn würde:nicht geschätzt, als vielmehr die: mißverstan-den zu werden. Vielleicht Keiner von unsschreibt ohne ein geheimes Augenmerk, wor-nach die Welt nicht von weitem fragt, undwährend jeder Leser seine besondere Moralaus einem Buche zieht, trifft vielleicht nichtEiner das, was der Schriftsteller einzuschär-fen in seinem Gemüth beabsichtigte. Diese