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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
551
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Hülle mit demselben Zartgefühl hinweg, welches sie zuvor vcran-laßte, den frommen Betrug zu veranstalten.

Der Hund ist todt!" murmelte der Wildsteller nach einerPause von mehreren Minuten.Ein Hund hat so gut seine Zeitwie ein Mensch, und er hat seine Tage gut verbracht! Kapitän/'fügte er hinzu, indem er Middleton zu sich heran zu winken ver-suchte,es freut mich, daß Ihr gekommen sepd, denn wie dieseIndianer auch gutmüthig sind, und es so wohlmeine», wie man esvon ihrer Farbe erwarten darf, so sind sie doch nicht die Leute,den Kopf eines weißen Mannes in's Grab zu legen. Ich habeaber auch an den Hund hier zu meinen Füßen gedacht; es schicktsich wohl nicht, nur so etwas auszusprechen, als könne ein Christerwarten, seinen Hund wieder anzutreffen, aber es ist doch nichtsBöses dabei, wenn man die Reste eines so treuen Dieners nebendie Gebeine seines Herrn legt."

Nicht im Geringsten; es soll geschehen, wie Ihr es wünscht."

Es freut mich, daß Ihr darin mit mir gleich denkt. Umdenn Arbeit zu sparen, so legt mir den Hnnd zu Füßen, oderbesser, geradezu mir zur Seite. Ein Jäger braucht sich nie zuschämen, wenn er in Gesellschaft seines Hundes gefunden wird."

Ich will's besorgen, wie Ihr eS wünschet."

Dann machte der Alte eine lange Pause, worin er offenbarBetrachtungen anstellte. Zuweilen erhob er sein Auge, als wolleer abermals Middleton aureden, aber irgend ein inneres Gefühlschien die Worte wieder zu unterdrücken. Der Andere, welcherwohl sein Stocken merkte, fragte ihn nun auf ermunternde Weise,ob noch sonst etwas seh, was für ihn gethan werde» könne.

Ich stehe ganz allein in der weiten Welt!" antwortete derWildsteller;wenn ich dahin gegangen, so stirbt mein ganzes Ge-schlecht aus. Wir waren niemals Häuptlinge, aber ehrenwerthund nützlich auf uusere Weise: das, hoffe ich, wird uns Niemand