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übrigen Rittes alle mögliche» Gründe zu erwägen, die mir sei» Scharf-sinn für dieß seltsame Benehmen aussindig »rachen konnte. Obgleicher von einem angestelltcn Dollmetscher begleitet war, erfolgten dieGrüße der Häuptlinge auf eine Art, welche dessen Dienste ganzunnütz machten. Hundertmal betrachtete der Kapitän seinen ehe-maligen Freund, indem er versuchte, den wahren Ausdruck seinerverschlossenen Züge zu entziffern. Hart-Hcrz's Auge war fest, ge-setzt, nur etwas ängstlich ; weiter ließ sich nichts aus seinen Zügenlese». Er sprach weder selbst, noch schien er geneigt, seine Gastezum Reden aufzufordern; Middleton hielt es daher für zweckmäßig,so geduldig wie seine Gefährten zu bleiben, und ans den Ausgangzu warten, welcher dieß seltsame Benehmen am besten erkläre» werde.
Als sie das Dorf betraten, sah man alle Einwohner auf einemoffenen Platze versammelt, wo sie, wie dort üblich, nach Alter undWürden gesondert standen. Alle bildeten einen weiten Kreis, indessen Mitte sich ohngefähr ein Dutzend der erste» Häuptlinge be-fanden. Hart-Herz winkte, als er sich näherte, mit der Hand. DerHaufe wich zurück, und er ritt, von allen seinen Gefährten begleitet,hindurch. Hier stiegen sie ab, und als man die Pferde bei Seitegeführt, fanden sich die Fremden von tausend ernsten, gesetzten,aber doch bekümmerten Gesichtern umringt.
Middleton's Betroffenheit wuchs immer mehr, als er sich hierumblickte. Kein Geschrei, kein Gesang, kein Jubclruf bcwillkommneteihn unter einem Volke, von dem er sich erst vor kurzer Zeit mitKummer getrennt hatte. Seine Unbehaglichkeit, um nicht zu sagen,seine Befürchtungen, thcilten sich auch seinen Gefährten mit. Einfester Entschluß nahm bei Alle» die Stelle der Ungewißheit unddes bangen Zweifels ein; Jeder fühlte in der Stille nach seinenWaffen und versicherte sich ihres ungehinderten Gebrauchs, fallses zum Aeußersten kommen sollte. Aber unter der Schaar ihrerWirthe zeigte sich nicht das Geringste von Feindseligkeit. Hart-Herzbat Middleton und Paul, ihm zu folgen, indem er sie zu der Gruppe