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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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dankte dem Himmel, der Letztere dankte ebenfalls und weinte nicht.Die dortigen stillen Bewohner waren zu bequem, um irgend Fra-gen über die besonderen Umstände der glücklichen Wiederankunst zuthun, und durch eine Art gemeinsamer Uebereinknnft nahm manbald dafür an, daß Middlcton's Braut durch irgend einen Schur-ken gestohlen und ihren Freunden durch menschliche Anstrengungenwieder gewonnen sey. Es gab zwar allerdings einige Skeptiker;sie behielten aber ihre besonderen Meinungen und Zweifel für sich,mit jener Art verschlossener Genugthuung, die ein Geizhalsempfindet, wenn er seine immer wachsenden aber unnützen Schätzeanstannt.

Um jedoch dem würdigen Priester irgend eine Beschäftigungfür seinen Geist zu geben, machte Middleton ihn zum Instrument,Paul und Ellen zu verbinden. Der Elftere willigte in die Cere-monie, weil er fand, daß alle seine Freunde großes Gewicht dar-auf legten, aber bald darauf führte er seine junge Frau in dieEbenen von Kentucky, unter dem Vorwände, dort mehrere her-kömmliche Besuche bei verschiedenen Mitgliedern der Familie Hoverabzustatten. Dort aber ergriff er alsbald Gelegenheit, die Ehedurch einen Friedensrichter seiner Bekanntschaft, in dessen Fähig-keit, die Eheketten zu schmieden, er weit mehr Vertrauen setzte,als in irgend einen Priester der Römischen Kirche, feierlich bestä-tigen zu lassen. Ellen, die wohl merken mochte, daß außerordent-liche Vorkehrungen nöthig wären, um Jemand mit einem so un-stäten Gemüthe, als ihr Gespvns, innerhalb der ehelichen Grenzenfest zu erhalten, erhob gegen diese doppelte Verbindung keine Ein-wendungen, und somit waren alle Theile zufrieden.

Die örtliche Bedeutung, welche Middleton durch seine Ver-bindung mit der Tochter eines so reichen Grundbesitzers als DonAugustin erworben, zusammengenommen mit seinen persönlichenVerdiensten, zog die Aufmerksamkeit der Regierung an. Bald saher sich in verschiedenen höchstwichtige» Lagen beschäftigt, die volles