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Wenn Dir ein Fell abgeht, entweder zu Deinem eigenen Gebrauch,oder um es weiter zu spediren, so steht Dir eines ganz zu Dien-sten, und zwar das eines gewissen Paul Hofer/'
Der alte Mann entgegncte den empfangenen Druck und öff-nete den Mund mächtig wie nie, um still in sich zu lachen:
„Du hättest nicht so quetschen und drücken könne», als dieTetonweibcr dicht um Dich mit ihren Messern standen!" sprach er.„Freilich, Ihr seyd noch in Eurem Frühling und in Eurer Kraftund Eurem Glück, wenn Ehrbarkeit auf Eurem Wege liegt." Dannverwandelte sich plötzlich der Ausdruck seines Gesichts, er wurdeernst und uachdenkend. „Komm her, Junge," sprach er, indem erden Bienenjäger am Rockknopfe an's Land führte, und nun zu ihmim herzlichen Tone der Ermahnung und der Zutraulichkeit redete:„Wir haben viel zusammen gesprochen über die Lust und die Acht-barkeit des Lebens in den Wäldern oder an der Grenze. Ich binnicht gesonnen zu sagen, daß, was Du gehört hast, nicht wahrsey, aber verschiedene Temperamente verlangen auch verschiedenartigeBeschäftigungen. Du hast da ein gutes und hübsches Kind an'sHerz genommen, und es ist Deine Pflicht geworden, eben so wohl sieals Dich selbst zu beachten, wenn Du in's Leben hineingehst. Duliebst es so, an den Grenzen der Niederlassungen umherzustreifen,aber, nach meinem schlichten Urtheil, würde sich das Mädchen alseine blühende Blume besser ausnehmen und befinden in den sonnen-hellen und offenen Niederlaffungsorten, als in den windigen Prairien.Deßhalb vergiß nun alles, was Du von mir gehört hast, — wasdessen ungeachtet wahr ist, — und wende Dich mit Deinem Geistnach den Pfaden und Geleisen des inner» Landes."
Paul konnte nur mit einem neuen Händedruck antworten, derThränen aus den Augen der Meisten hervorgelockt hätte, der aberkeine andere Wirkung auf die abgehärteten Muskeln des Alten her-vorbrachte, als daß er lachte und den Kopf schüttelte. Er wolltedamit sagen, er empfange diesen Druck als Unterpfand, daß der