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keine schwere Beleidigung in dem Anerbieten. Ich weiß, die Hauteines Dachses ist nicht viel Werth, aber es war ja auch keine großeArbeit, die ich dafür verlangte."
„Ihr versteht unser» Freund ganz falsch," unterbrach Middle-ton, der wohl merkte, daß der Bienenjäger überall hinblickte, nurnicht dahin, wo er sollte, und daß er gänzlich unfähig war, sichselbst zu rechtfertigen. „Er meinte ja damit nicht, daß er EuerAnerbieten ablehne, sondern nur, daß er alle Belohnung dafürausschlage. Es ist übrigens nnnöthig, mehr davon zu sprechen,mein Amt soll es seyn, darauf zu sehen, daß unsere Schuld derDankbarkeit gehörig abgetragen, und daß für alle Eure Bedürf-nisse gesorgt werden soll."
„Wie das!" rief der Alte, indem er fragend in das Gesichtdes Andern blickte, als wünsche er eine Erklärung.
„Es soll Alles geschehen, wie Ihr es wünschet. Legt nur dieFelle auf mein Gepäck. Wir wollen für Euch handeln, wie für uns."
„Herzlichen Dank, herzlichen Dank, Kapitän; Euer Großvaterwar ein Mann von freier und edler Gemüthsart. Das ging soweit, daß das gerechte Volk, die Delawaren, ihn die ,offne Hand'nannten. Ich wünschte nur, ich wäre wie sonst, daß ich der Ladyein paar köstliche Marderfelle zu ihren Palatinen und Pelzröckenschicken könnte, um doch auch zu zeigen, wie ich Höflichkeit mit Höf-lichkeit vergelten kann. Aber das erwartet nicht von mir, denn ichbin zu alt, um noch ein Versprechen zu geben. Alles wird so ge-schehen, wie es der Herr will. Euch darf ich nichts anbieten,denn ich habe nicht so lange in der Wildniß gelebt, um nicht dieBedenklichkeiten eines vornehmen Herrn zu kennen."
„Höre einmal, Alter," rief der Bienenjäger, indem er seineHand in die offene ihm hingehaltene Hand des Andern legte, unddas mit einem solchen Druck, als wenn eine Flinte losschnappte,„ich habe nur zweierlei zu sagen. Erstlich, daß der Kapitän Dirmeine Meinung besser gesagt hat, als ich es selbst kann, und zweitens.