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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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wirklichen Entsetzen nichts Hinzuthun. Jedes Lüftchen schien vonden grausen Tönen erfüllt, wie so oft der sichtbare Horizont vonder elektrische» Fluth zückender Blitze. Man hörte Gottes Namenganz deutlich, aber er war schrecklich und lästerlich mit anderenNamen vermischt, die besser nicht wiederholt werde». Der Sqnatterblieb stehen und hielt sich beide Ohren mit den Händen zu. Alser diese endlich zurnckzog, fragte ihn leise eine dumpfe Stimmeneben ihm:

Jsmacl, mein Mann, hörtest Du nichts

Still," crwiederte der Ehemann, indem er mächtig mit demArme Esthern ergriff, ohne das geringste Erstaunen über das uner-wartete Erscheinen seines Weibes zu verrathen.Still, Weib, wennDu den Himmel fürchtest, sey still!"

Ein tiefes Schweigen trat nun ein. Der Wind kam undrauschte vorüber wie zuvor, aber nichts mehr darin von den schreck-liche» Tönen. Alles feierlich und ruhig, aber es war die Feier-lichkeit und Majestät der Natur in ihrer Einsamkeit.

Laß uns dann gehen," sagte Esther,'s ist alles vorbei."

Weib, was brachte Dich her?" fragte ihr Gatte, dessen Blutin seine früheren Pulse wieder schlug, und dessen Gedanken schonvon ihrem gespannten Zustande etwas verloren hatten.

Jsmael, er mordete unfern Erstgebornen, aber es ziemt sichnicht, daß der Sohn meiner Mutter auf freien: Felde liegen bleibe,wie das AaS eines Hundes."

So komm denn," sagte der Squatter, wieder nach der Flintegreifend; und sie gingen auf den Felsen los.

Die Entfernung war noch immer beträchtlich, und ihre Schrittewurden immer langsamer und kürzer, je mehr sie sich dem Orte derHinrichtung näherten. Mehrere Minuten verstrichen so, ehe sieeinen Punkt erreichte», wo man die Umrisse der dunklen Gegen-stände entdecken konnte.

Wo ist die Stelle? führe mich hin," flüsterte Esther.Hier