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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Der Auswanderer fand seine Kinder ihn erwartend, aber aufdieselbe stumme und träge Weise, wie sie allen zukünftige» Ereig-nissen entgegen sahen. Das Rindvieh war bereits wieder zusam-mengekoppelt, und die Pferde standen in ihrem Gespann, damitAlles aufbrechen könne, sobald er seinen Willen dahin äußern sollte.Auch die jüngeren Kinder befanden sich schon in ihrem eigenenWagen; kurz, nichts hatte den Aufbruch verzögert, als die Abwe-senheit der Eltern dieser wilden Brut.

Nbner," sagte der Vater, mit der Bedächtigkeit, welche sichin allen seinen Handlungen aussprach,nimm den Bruder DeinerMutter vom Wagen herab, und laß ihn auf der Erde stehen."

Abiram kam aus seinem Verschlag hervor, zwar zitternd, aberweit davon entfernt, daß er alle Hoffnungen hätte fahren kaffen,da er immer noch hoffte, den gerechten Zorn seines Verwandten zubeschwichtigen. Nachdem er sich mit dem vergeblichen Wunscheumgeblickt, ein einziges Gesicht mit einem einzigen Strahl vonMitleiden zu finden, versuchte er die Angst, welche mit aller ur-sprünglichen Kraft wieder auflebtc, niederzukämpfen, indem er eineArt freundlicher Mittheilnng zwischen sich und dem Auswandererzu erzwingen suchte.

Die Thiere werden recht schachmatt, Bruder," sagte er,undda wir schon einen so guten Marsch gemacht haben, wär's da nichtZeit, ein Lager aufzuschlagen? Meines Erachtens könnt Ihr nochweit gehen, ehe Ihr einen bessern Platz als den hier findet, umdie Nacht zuzubringen."

Gut, wenn er Euch gefällt. Ihr möchtet hier lange ver-weilen dürfen. Meine Söhne, kommt näher und horcht. AbiramWhite," sagte er dann, die Mütze abnehmend, und indem er miteiner Feierlichkeit und Festigkeit sprach, die selbst seiner trägenMiene ein Ehrfurcht gebietendes Ansehen lieh:Ihr habt meinenErstgeborenen erschlagen, und nach Gottes und der Menschen Ge-setzen müßt Ihr sterben!"