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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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seltsam mit einer gänzlichen physischen Apathie verbunden war.Während der körperliche Fall ihn ganz übernommen hatte, erhieltdoch sein Geist ihn wach und empfänglich für die immer erneutenEindrücke der Angst und der Sclbstqnal. Als er sich in freierLust befand, blickte er um sich, um, wo möglich, aus den Gesich-tern der Leute um ihn, sein künftiges Schicksal zu entziffern. Daer überall zwar ernste aber ruhige Züge und in keinem Auge einenAusdruck bemerkte, welcher unmittelbare Heftigkeit drohte, begannder klägliche Mann wieder aufzuleben. Während man ihn in denWagen brachte, beschäftigte sich der Arglistige sogleich damit, aufMittel zu sinnen, wie er die gerechte Rache seines Verwandtenabwenden, oder, wenn diese fchlschlagen sollten, Mittel auffindenkönne, einer Strafe zu entgehen, welche, wie seine Ahnung ihmsagte, schrecklich sehn müsse.

Während aller dieser Vorkehrungen hatte Jsmael fast garnicht gesprochen. Eine Bewegung oder ein Blick seines Augeszeigte seinen Söhnen, was sie thun sollten, und alle Theile schienenmit dieser einfachen Art der Mittheilung vollkommen zufrieden.Als das Zeichen zum Aufbruch gegeben war, warf der Squatterseine Flinte in den Arm und die Art über die Schulter, indem erwie gewöhnlich anführte. Esther hatte sich tief in den Wagenbegraben, der ihre Töchter ausgenommen; die jungen Leute nahmenihre gewöhnlichen Plätze ein zwischen dem Zugvieh oder neben denGespannen, und Alles ging nun in gewohnter verdrossener Weiseseines Weges.

Zum ersten Mal seit so langer Zeit wandte der Squatter deruntergchenden Sonne den Rücken. Die Richtung, die er einschlug,ging den bebauten Landstrichen zu, und die Art, in welcher er sichbewegte, sagte seinen Kindern, die gelernt hatten, ihres VatersEntschlüsse in seiner Miene zu lesen, daß ihre. Reise in den Prairiennächstens ein Ende nehmen werde. Dennoch geschah während langerStunden gar nichts, was die Wirklichkeit einer so gewaltsamen