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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
501
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vertrauen, das so manche Biene schon in ihrem Loche aufge-sunden hat."

Ich will mich gar nicht dazu aufwerfen, die Neigungen zuregieren," bemerkte der Squatter.Wenn des Mädchens Herzwahrhaft an den Niederlassungen hängt, so kann sie es ja erklären.Ich werde nichts dagegen thu», oder es hindern. Sprich, Nelly,und sage Deine Wünsche grade 'raus, ohne Furcht und Scheu.Mochtest Du uns verlassen, und mit diesem jungen Mann in dieNiederlassungen zurückgehn, oder willst Du hier bleiben, und dasWenige, was wir geben können und Dir herzlich gern geben, mituns thcilen?"

So aufgefordert zu entscheiden, konnte Ellen nicht längerzaudern. Der Blick ihres Auges war zuerst scheu und verstohlen.Als aber plötzlich ein dunkleres Roth ihr Gesicht färbte, und ihrAthen, heftiger wurde, war es klar, daß der natürliche Muth desMädchens über die Verschämtheit ihres Geschlechts den Siegdavon trug.

Ihr habt mich als vaterlose, verarmte und freundlose Waiseausgenommen," sagte sie in innerem Kampfe mit der Sprache,alsAndere, die so leben, daß mau wohl, mit Eurem Vermögen ver-glichen, es im Neberfluß nennen kann, mich ganz vergaßen, undmöge Euch der Himmel in seiner Güte dafür segnen! Das Wenige,was ich Euch gethan, wird Euch niemals für die eine gütige Thatbelohnen. Ich liebe nicht Eure Art zu leben, sie ist gar zu ver-schieden von der, worin ich auferzoge» ward, und weicht ganz abvon meinen Wünschen. Und doch, hättet Ihr nicht diese sanfte,harmlose Lady von ihrem Freunde fortgeführt, ich würde Euch nieverlassen habe», bis daß Ihr selbst gesagt hättet: Geh', und GottesSegen mit Dir."

Das war keine kluge Handlung, aber sie ist genug bereut,und so weit es mit Sicherheit geschehen kann, soll sie auch wieder