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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Esther.Der Einzige, der sie hätte überreden können, zu bleiben,schläft ans der kalten und nackten Prairie, und es bleibt wenigHoffnung, daß sie ihre Laune ändern wird. Ueberdieß weißt Duja, jedes Weib hat ihren Willen und läßt sich nicht leicht vonihrem Eigensinn abbringen, wie Du wohl selbst erfahren, meinguter Mann, oder ich wäre hier nicht die Mutter von DeinenSöhne» und Töchtern."

Der Squatter schien eben nicht geneigt, seine Absichten aufdas verschämte Mädchen so leichten Kaufes aufzugeben. Ehe erauf die Mahnung seines Weibes antwortete, überblickte er nocheinmal mit gewohnter Ruhe die gesammtcn Gesichter seiner Söhne,als sähe er sich um, ob auch kein einziger darunter sey, der dieStelle deS Verstorbenen einnehmen könne. Paul hatte schnell genugdiese Bewegung bemerkt, und indem er dem geheimen Gedankendes Andern näher als gewöhnlich kam, glaubte er die Auskunftgefunden zu haben, welche jede Schwierigkeit entfernte.

Es ist ganz klar, Freund Busch," sagte er,daß es überdiese Angelegenheit zwei Meinungen gibt. Eure zu Gunsten EurerSöhne, und meine zu meinem Besten. Ich sehe nur Einen güt-lichen Weg, diesen Streit auszuglcichen, und das ist dieser: Wähltunter Euren Söhnen einen aus, welchen Ihr wollt, und dannwollen wir Beide einen Gang zusammen in die Prairie hinein,einige Meilen weit thun. Der nun, der dort zurückbleibt, wird nieim Leben Jemand mehr belästige», und der da zurückkommt, dermag es allein auf sich nehmen, wie er das junge Mädchen sich ge-neigt macht."

Paul!" rief Ellen rügend, aber mit sanfter Stimme.

Fürchte nichts, Nellh," flüsterte ihr der Bienenjäger zu, derkeinen andern Grund ihres Unbehagens in seiner einfachen Denk-weise aufzufinden glaubt-, als daß sie für ihn Sorge trüge;ichhabe sie mir Alle wohl gemessen, und Du kannst auf ein Auge