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die da heißt: Auge um Auge und Zahn um Zahn! Ich Hanseeben nicht gern in den Gerichts- und Gemeindehäusern; am aller-wenigsten gefällt mir das Leben in einer Ansiedlung, die der Sheriffschon in sein Register eingetragen hat; und doch liegt Verminst insolchem Gesetze, die es räthlich macht, dabei zu verharren, unddeshalb sey es hier heilig gelobt, daß ich heut daran festhaltenund Allen und Jedem das geben werde, was ihm zukommt, undnicht mehr."
Nachdem Jsmacl sich soweit Luft gemacht hatte, hielt er inneund sah sich um, als wolle er die Wirkungen seiner Rede in denGesichtern seiner Zuhörer lesen. Als sein Auge auf Middletontraf, antwortete ihm dieser:
„Wenn der Nebelthäter bestraft werden soll, und Der, welcherNiemand beleidigt, gehen kann, wohin er will, so müßt Ihr mitmir die Plätze vertauschen, und Gefangener werde», statt Richterzu seyn."
„Ihr wollt damit sagen, ich hätte Euch Unrecht gethan, in-dem ich die Lady aus ihres Vaters Hause fortnahm, und sie gegenihren Willen so weit in diese wilden Gegenden geführt habe," er-wiederte der unerschütterlich feste Mann, indem er dabei eben soWenig Kränkung als Reue vcrrieth. „Ich will eine dunkele Thatmit keiner Lüge schwärzer färben und Eure Anführung bestreiten.Seit es einmal zwischen uns so weit gekommen, habe ich Zeit ge-funden, über die Sache ganz mit Muße nachzudenken, und obschonich keiner von euer» schnellen Denkern bin, die die Natur allerDinge sehen können, indem sie nur das Auge umzudrchen brauchen— oder es doch wenigstens vorgeben — so bin ich doch ein Mann,der gegen Vernunft nicht die Ohren zuhält, und, wenn cs an derZeit ist, nicht die Wahrheit verläugnet, Deshalb bin ich jetztvollkommen mit mir einig geworden, daß es ein Fehltritt gewesen,ein Kind von seinen Eltern fortznnehmen, und die Lady soll dahin