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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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habe, wankte er an den Rand der Sandbank und trat in's Wasser.Schlauheit und Arglist, die so lange die glänzenderen und edlerenZüge seines Charakters verdunkelt hatten, gingen diesmal in demunauslöschlichen Gefühl des Stolzes, das ihm in der Jugend ein-geflößt worden, unter..

Knabe von den Loups!" sprach er lächelnd in grimmigerLust,der Schädel eines mächtigen Dahcotah soll nie im Pawnee-rauche trocknen!"

Das Messer aus der Wunde ziehend, schleuderte er es verächtlichseinem Feinde hin. Er schüttelte den Arm gegen den glücklichenUeberwinder, und sein von finster», Grimm augeschwollenes Gesichtschien mit dem Haß und der Verachtung zu ringen, die er mit derZunge nicht aussprechen konnte. Dann warf er sich köpflings ineine der reißendsten Strömungen, indem er noch lange die Handtriumphirend emporhielt, selbst nachdem sein Körper für immer indie Fluth versunken war. Indessen war Hart-Herz frei geworden.Das Schweigen, welches bis dahin unter beiden Schaaren geherrscht,wurde plötzlich durch ein allgemeines tumultuarisches Geschreiunterbrochen. Fünfzig Krieger von den entgegengesetzten Partheienwaren schon im Flusse, eilend, den Sieger entweder tödtlich zuüberfallen oder zu vertheidigen, und der Streit war eher am Aus-gang seines Anfangs, als seinem Ende nahe. Aber der jungeSieger blieb bei allen diesen Zeichen von Gefahr kalt und unbe-weglich. Er sprang nach seinem Messer, und schoß dann mit demFuß einer Antilope die Sandbank entlang, der weichenden Fluthuachblickend, die seine Beute verbarg. Ein finsterer, blutiger Fleckzeigte den Ort an; mit dem Messer bewaffnet stürzte er sich inden Strom, entschlossen, in der Fluth zu sterben oder mit seinerTrophäe umzukehren.

Mittlerweile wurde dieselbe Sandbank der Schauplatz neuenBlutvergießens. Besser beritten und vielleicht auch feuriger, hat-ten die Pawnees indessen früher den Ort in gehöriger Anzahl