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Gedanken an seine eigene Lage. Er saß auf dem Thiere, als wisseer, daß die Augen zweier Stämme ans seine Bewegungen gerichtetwaren, und daß, so wie nichts seinen eigenen Leuten angenehmer,als jemehr Muth und natürliche Anmuth er entfaltete, so auch fürdie Feinde nichts schmähender und kränkender sehn könne.
Der plötzlichen Erscheinung des Pawnees auf dem Sandefolgte von Seiten der Tctons ein allgemeines Geschrei ihres wildenUnmuthes. Alles rauschte nach dem Ufer, und an fünfzig Pfeileund mehrere Flintenschüsse wurden ans ihn gerichtet. Auch ver-riethen mehrere Tapfere ihre offenbare Lust, sich in'S Wasser zustürzen, um die Verwegenheit ihres tollkühnen Feindes zu züchtigen.Allein Mahtoree's Nus und Befehl zügelte die fast nicht mehr zubändigende Wuth seiner Bande. Weit davon entfernt, daß er zu-gegeben hätte, daß auch nur ein einziger Fuß in's Wasser trete,oder noch ein Schuß völlig unnütz gegen den Feind verschwendetwerde, erhielt vielmehr die ganze Schaar den Befehl, sich vomStrande zurückzuzichen, während er selbst seine Absichten Iweienoder Dreien seiner Vertrauten mitthcilte.
Als die Pawnee's de» ersten Andrang ihrer Feinde sahen, ritte»zwanzig Krieger in den Strom, sobald sie aber den Rückzug derTetons bemerkten, kehrten auch sic Alle zurück, den jungen Häupt-ling seiner eigenen oft erprüfteu Geschicklichkeit und seinem Helden-muth überlassend. Hart-Herz's Anordnungen, als er sich von denSeinen trennte, waren seines unternehmenden Charakters und deSHelden, der sich selbst gern aufopferte, völlig würdig. So langeals einzelne Krieger auf ihn loskämcn, solle nur Wahcondah undsein eigener Arm ihn beschützen; wenn aber mehrere Siour an-stürmten, sollten die Seinen Manu um Mann, bis allenfalls endlichseine ganze Macht, hcrbeikommen. Genau wurden diese hochherzi-gen Anordnungen befolgt, und obgleich so manche Herzen in derTruppe voll Verlangen, an Ruhm und Gefahr ihres VorfechtersTheil zu nehme», schlugen, fand sich doch auch kein einziger Krieger