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sie immer schneller im Kreise umherliesen, und gelegentlich ihrendrohenden Gesang immer lauter und verständlicher ertönen ließen.Plötzlich aber brach eine der ältesten und wildesten aus dem Kreiseheraus, und huschte fort nach den Schlachtopfern zu, gleich einemRaubvogel, welcher, nachdem er sich im Kreise lange genug um-hergedreht, um sich seines Gegenstandes zu versichern, endlich aufseine Beute losschießt. Die Anderen folgten, eine unordentlicheund kreischende Heerde, Alle von der Furcht getrieben, sie könntenzu spät zu dem blutigen Vergnügen komme».
„Du mächtiger Medicus meines Volkes!" rief der alte Mannin der Tetonsprache, „erhebe Deine Stimme und sprich, auf daßdie Sionrnation Dich höre."
War es nun, daß unser Asiuus neulich so viel Keuntniß er-langt hatte, um den Werth seiner tönenden Stimme ganz zuschätzen, oder daß das seltsame Schauspiel, wie ein Dutzend Herenan ihm vorüberrauschten, die Lust mit Tönen erfüllend, welcheselbst einem Esel unangenehm sehn mußten — sein ganzes Gemüthanfregte,— gewiß ist es, daß das Thier gerade das that, wozuObed anfgerufen wurde, und vermuthlich mit weit größerer Wir-kung, als wen» der Naturforscher sich ans allen Kräften bemühthätte, gehört zu werden. Es war das erste Mal, daß diesesfremde Thier, seit seiner Ankunft in dem Lager, gesprochen. Voneinem so fürchterlichen Rufe gemahnt, zerstreuten sich die Herengleich Geiern, die von ihrer Beute fortgeschreckt worden, nochimmer kreischend und nur halb von ihrem Vorhaben abgebracht.
Mittlerweile hatte die plötzliche und drohende Nähe der Gefahrdas Blut mehr durch Paul's und Middleton's Adern gejagt, alsalle ihre künstlichen Reibungen und physischen Anstrengungen. DerErstere war wirklich auf seine Füße gekommen, und nahm eineStellung ein, die vielleicht mehr drohte, als der würdige Bienen-jäger fähig war, auszusühren, und auch der Letztere war auf denKnieen und zeigte sich bereit, für sein Lebe» zu streiten. Die