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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
469
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Die Schritte standen im Einklang mit gewissen Modulationenin den Worten ihrer Gesänge, eben so wie ihre übrigen Bewe-gungen mit ihren Gedanken. Wenn sic von ihren eigenen Ver-lusten redeten, warfen sie ihre langen grauen Locken in die Lustoder ließen sie wieder in Unordnung auf ihren verwelkten Nackenherabfallen. Wenn aber eine von ihnen die süße Lust berührte,Schlag mit Schlag zu vergelten, so antwortete ein gemeinsamerHenlchor, wozu sie solche Geberden machten, die genugsam Artund Weise ausdrückten, wie sie sich selbst anfregten und in dennvthigen Zustand der Wuth setzten.

Der Wildsteller stand jetzt mitten im Kreise dieser anscheinendenDämonen, mit derselben Ruhe und Aufmerksamkeit, als wäre erin irgend einem Kirchdorfs umhergewandelt. Seine Erscheinungbewirkte übrigens auch gar keine Veränderung, als daß sie ihredrohenden Geberden erneuerte», mit, wo möglich, noch unzwei-deutiger»! Ausdruck ihrer unwandelbar festen Absicht. Indem erihnen ein Zeichen gab, aufzuhören, fragte der alte Mann:

Warum singen die Mütter der TetonS mit so bitteren Zun-gen? Die Pawnee-Gefangenen sind noch nicht in ihrem Dorfe,ihre jungen Männer sind noch nicht zurückgekchrt, mit Schädel-Häuten beladen."

Ein allgemeines Geheul antwortete ihm, und einige unter denkühnsten dieser Furien wagte» sogar sich ihm zu nähern, indem sieihre Messer mit seinen Augen in eine äußerst gefährliche Nachbar-schaft brachten.

Es ist ein Krieger, den Ihr vor Euch seht, und kein Aus-zügler von den Laug-Messern, dessen Gesicht bleicher wird beimAnblick eines Tomahawk," erwicderte der Wachmann, ohne auchnur eine Muskel zu bewegen.Mögen die Siourweiber bedenken,wenn eine Weißhaut stirbt, stehen ein Hundert da auf, wo siegefallen ist."

Noch immer gaben die Heren keine andere Antwort, als daß