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„Still, sagte der Witdsteller, indem er mit großer Geschick-lichkeit und Schnelle de» Riemen, der einen von Paul's Armen anseinen Leib befestigte, durchschnitt, und zugleich sein Messer in dieNähe der nun befreiten Hand fallen ließ. „Pst, Junge, pst! daswar ein glücklicher Moment! Das Geschrei von, Grunde heraufzog so eben die Augen der Blutigel dahin und von uns ab, undso weit sind wir sicher. Nun brauche gut den Vortheil, aber hüteDich, damit, was Du thust, nicht gesehen werde."
„Dank für die kleine Gunst, Du alte Ueberlegung,"murmelte der Bienenjäger, „obgleich sie etwas außer der Jahres-zeit, wie der Schnee im Mai, kommt."
„Thörichter Junge!" rief tadelnd der Waidmann, der sich einwenig abwärts von seinen Freunden begeben und sehr aufmerksamdie Bewegungen der feindlichen Heere zu betrachten schien, „wirstDu denn nie die Weisheit der Geduld erkennen lernen? Und auchIhr, Kapitän, seyd, wie ich sehe, obgleich ich mich eben nicht umeitle Laune» quäle, stumm und still, weil Ihr es verschmäht, vonEinem etwas zu erbitten, den Ihr für zu langsam haltet, um eszu gewähren. Ohne Zweifel seyd Ihr Beide jung und voll Stolzüber Eure Kraft und Männlichkeit, und ich wage es wohl zu sagen,Ihr glaubtet, es sey weiter nichts nöthig, als Eure Riemen durch-zuschneiden, um Euch gleich zu Herren von Grund und Boden zumachen. Aber wer viel gesehen hat, ist auch geneigt, viel zudenken. Wäre ich wie ein geschäftiges Weib umhergerannt, Euchdie Freiheit zu verschaffen, so hätten ja diese Siourheren meinTreiben gleich bemerkt, und wo würdet Ihr Euch Beide dann be-funden haben! Unter dem Tomahawk und dem Messer, wie hülf-lose und schreiende Kinder, obgleich mit dem Antlitz und den Bärtenvon Männern. Fragt Euren Freund, den Bienenjäger, ob erWohl jetzt, nachdem er so manche Stunde eng gebunden gewesen,im Stande wäre, nur mit Einem Tetonjungen zu kämpfen, wieviel weniger mit einem Dutzend blutdürstiger, unerbittlicher Heren: