alte Mann Englisch ans. „Nichts, seh es nach so zart, jung oderunschuldig, das seinem wilden Verlangen entginge. Aber harteWorte und verächtliche Blicke machen nichts aus, d'rum ist es gut,höflich mit ihm zu thun." Indianisch: „So offne denn Mahtoreeseinen Mund."
„Will denn mein Vater so schreien, daß die Frauen und Kinderdie Weisheit der Häuptlinge vernehmen? Wir wollen hincingehenund dort flüstern."
Als der Tcton hier endete, wies er bedeutungsvoll ans einZelt, welches in die Augen fallend mit der Geschichte einer seinerkühnsten und gerühmteste» Thatcn ausstaffirt war, und ein wenigseitwärts stand, um dadurch anzuzeigen, daß es der Wohnsitz einesAuserwählten der Bande war. Schild und Köcher vor dem Ein-gänge waren reicher als die gewöhnlichen, und daß eine Flintedarüber hing, deutete durchaus auf die Würde seines Eigenthümers.In jeder andern Rücksicht zeichnete es sich mehr durch Nrmnthals durch Neichthum aus. Das HauSgcräthe war der Anzahlnach geringer, und der Form nach einfacher, als man cs durch dieOeffnungen in den gemeineren Wohnungen sah; auch fand sichdaselbst kein einziges der sonst hochgeschätzten Geräthschaften desgebildeten Lebens, die gelegentlich von den Krämern zu sehr thenrenPreisen für die unwissenden Indianer cingetauscht wurden. Alledergleichen Stücke waren gleich nach ihrer Erwerbung von demgroßmüthigcn Häuptlinge seinen Untergebenen überlassen worden,nur damit einen Eiuflnß zu erkaufe», welcher ihn zum Gebieterüber ihr Leben und ihre Personen machte. Gewiß ein Neichthum,der an und für sich edler, und bei seinem Ehrgeiz weit schätzens-werther erschien!
Der Alte wußte sehr wohl, daß dies Mahtoree's Wohnungwar, und er ging, gehorsam dem Winke des Häuptlings, mit langsamzögerndem Schritte darauf los. Aber es waren dort auch Anderegegenwärtig, welche eben so sehr bei der bevorstehenden Zusammen-