§04
er sie wohl betrachte», damit er seinen, eigenen Häuptling sagenkönne: Wie groß ist ein Dahcotah!"
„Ich bin nicht eilig ans meinem Wege. Ihr seht einen Mannmit einem weißen Kopf und kein Weib, Teton. Deshalb will ichmich nicht außer Athen, bringen, den Völkern der Prairie zu er-zählen, was die Siour thun."
„Es ist gut. Mein Vater hat mit den Häuptlingen beimancher Berathnng seine Pfeife geraucht," crwicderte Mahtoree,der sich jetzt der Gunst des Andern genug versichert hielt, um be-stimmter auf seine Absicht loszusteuern. „Mahtoree wird mit derZunge seines thenren Freundes und Vaters reden. Ein jungesBleich-Gesicht wird horchen, wenn ein alter Mann seines Volkesden Mund öffnet. So wird denn mein Vater auch das, was einarmer Indianer sagt, für ein weißes Ohr einrichten."
„Sprich laut!" sagte der Waidmann, der sehr gut die bildlicheWeise verstand, in welcher der Teton sein Verlangen ausdrückte,daß er seine Worte in'S Englische übersetze» sollte. „Sprich denn,meine jungen Leute höre». Jetzt, Kapitän, und auch Ihr, FreundBienenjäger, bereitet euch, den Teufeleien dieses Wilden mit demstolzen Muthe weißer Krieger zu begegnen. Findet ihr euch soschwach, seinen Drohungen nachzugeben, so blickt auf jenen stolzvor sich hinschauenden Pawnee, dessen Zeit so spärlich mit einerHand gemessen ist, wie die des Krämers, welcher in den StädtenZoll um Zoll die Früchte des Herrn abmißt, um seinen Geiz zu be-friedigen. Ein einziger Blick auf den Burschen wird euch stark machen."
„Mein Bruder hat seine Augen nach einer falschen Richtunggewandt," unterbrach Mahtoree mit einer Ruhe, welche zu erkennengab, wie ungern er seinen zukünftigen Dollmetscher beleidigen mochte.
„Wird der Dahcotah zu meinen jungen Leuten reden?"
„Nachdem er der Blume der Bleichen-Gesichter in die Ohrengesungen."
„Der Himmel verzeihe dem verfluchten Schurken!" rief der