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welche in einer so kritischen Lage wohl erklärlich gewesen wäre,runzelten sich die Brauen des jungen Kriegers zu einem Blick, derTodtfeindschaft verkündete.
„Schätzt Ihr sehr das Leben, Freund Doktor?" fragte derAlte mit einer Art philosophischer Ruhe, welche de» Gefährtenzwiefach die Schrecken des Todes empfinden ließ.
„Nicht an und für sich," entgegnete der Naturforscher, indemer mit der hohlen Hand etwas Flußwaffer cinschluckte, seine Kehlewieder anzufrischen. „Nicht an und für sich, sondern nur in so fern,als die Naturgeschichte ein bedeutendes Interesse an meiner Erhal-tung hat. Dcßhalb . . . ."
„Ach!" entgegnete der Andere, mit zu ernsten Gedanken be-schäftigt, um die des Doktors auf ihren lächerlichen Grund, wieer es Pflegte, zurückzuführen. „Ja, ja, eine schöne Geschichte derNatur, und ein niedriges elendes Gefühl oben ein! Seht diesenjungen Pawnee. Sein Lebe» ist ihm eben so kostbar, als einemStaaten-Gouverneur; er könnte es retten, oder wenigstens eine»Versuch dazu anstellen, wenn er uns dem Strome überließe. Sehtaber, wie männlich treu er aushält, ganz wie ein indianischerKrieger. Was mich betrifft, ich bin alt, und bereit, auf den Rufdes Herrn zu hören, und ich glaube auch nicht, daß Ihr eben vongrößer,» Nutzen für die Menschheit seyd, — ist es aber nicht Schamund Schande, wo nicht gar Sünde, daß ein so hübscher Junge wieder da, um zwei Wesen, die so wenig Werth sind, als wir Beide,scalpirt werden soll? Ich bin daher Willens, vorausgesetzt, daß Ihrnichts dagegen habt, dem Burschen zu sagen, daß er sich, so schnell esgeht, auf den Weg mache und uns der Gnade der Tetons überlasse."
„Dagegen protcstire ich, da es wider die Natur streitet undVerrath an der Wissenschaft wäre!" rief der geängstete Naturfor-scher. „Wir schreiten ja wunderbar vor, und da dieses staunens-wertst ersonnene Fahrzeug mit unglaublicher Leichtigkeit sich bewegt,so sind wir in wenigen Minuten auf festem Boden."