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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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blick kämpfte schon das Roß des jungen Pawnees gewaltig mit derStrömung.

Es bedurfte einer außerordentlichen Krastanstrengung desPferdes, um die Flüchtlinge außerhalb des Bereichs der Pfeilezu bringen, welche im selben Augenblick durch die Luft sausten.Weucha's Geschrei hatte fünfzig seiner Kameraden an'ö Ufer ge-lockt: glücklicher Weise war aber unter ihnen allen kein einziger,dessen Rang ihn bemächtigt hätte, eine Flinte zu führen. Kaumaber hatten Jene die Mitte des Stromes erreicht, als Mahtoree'SGestalt selbst am Gestade erschien, und eine wirkungslose Salve vonFeuergewehren verkündete die Wnth und den Aerger des Häupt-lings. Mehr als einmal hatte der alte Jäger seine Flinte aufge-hoben, um ihre Kraft an dem Feinde zu versuchen, doch eben sooft legte er sie, ohne zu feuern, wieder nieder. Des jungen PawneeSAugen glänzten, wie die eines Kuguars bci'm Anblick so vielerMänner aus einem befeindeten Stamme, und er antwortete derwirkungslosen Anstrengung ihres Häuptlings, indem er eine Handverachtungsvoll in die Luft streckte, und das Kriegsgeschrei seinerNation anhob. Dieß war eine zu schmähliche Herausforderung.Die Tetons fuhren alle mit einem Male in den Fluß, und ringsumwimmelie es von den finstern Gestalte» der Thiere und ihrer Reiterim Wasser.

Nun galt es einen entsetzlichen Kampf, das befreundete Uferzu erreichen. Da die Dahcotahs auf Pferden ritten, welche nichtwie das des Pawnees ihre Kräfte bei früheren Anstrengungen ver-geudet hatten, und sie überdieß von keiner andern Last als ihrenReitern beschwert wurden, so übertraf die Eile der Verfolger beiweitem die der Flüchtlinge. Der Wildstellcr, welcher die ganzeGefahr ihrer Lage wohl übersah, wandte ruhig die Augen von denTetons zu seinem jungen indianischen Gefährten, »m zu sehen, obbei Letzterem die Entschlossenheit Nachlasse, je näher Jene kamen.Statt indessen Furcht zu verrathen, oder auch nur eine Betroffenheit,