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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Wenn ich meine Töchter an die Thürcn des Loups führe,werden die Weiber sie bei der Hand nehmen?, werden die Kriegermit meinen jungen Männern rauchen?"

Das Land der Bleichen-Gesichter liegt hinter ihnen. Warumwollen sie so weit nach Svnnen-Nntergang reisen? Haben sie denWeg verloren, oder sind diese hier die Weiber der weißen Krieger,von denen ich höre, daß sie durch den Strom des trübenWassers waten?"

Nichts von Bcidem. Die Weißen, die durch den Missouriwaten, sind die Krieger meines Großen Vaters, welcher sie mitAufträgen ausgesandt hat; wir sind friedliche Wanderer. DieWeißen sind Nachbarn der Rothen, und wünschen, Freunde mitihnen zu seyn. Verkehren die OmahawS nicht mit den Loups,sobald der Tomahawk ans dem Scheidewege zwischen beiden Völkernverscharrt ist?"

Die Omahawö sind den Loups willkommen."

Und die Uanktons und die gebrannten Tetons, welche in demWinkel des Stroms ,mit dem trüben Wasser' wohnen, kommen sienicht auch in die Hütten des Loups, und rauchen mit ihnen?"

Die Tetons sind ein Lügenvolk!" rief der Andere.Siehaben nicht das Herz, ihr Auge bei Nacht zu schließen. Nein, sieschlafen bei Sonnenschein. Schau' her," fuhr er fort, und zeigteim Triumph ans die furchtbaren Zierrathcn seiner Hüsthülle,schau'her, ihrer Scalpe sind so viele, daß die Pawnees auf sie treten!Geh' mir! laß den Siour auf Schneehaufen leben; die Prairie unddie Büffel sind für Männer!"

Ha! das Gcheimniß ist heraus!" sprach der Wildsteller aufEnglisch zu Middleton, welcher auf alles, was vorging, eben weiles ihn nahe betraf, aufmerksam achtete.Dieser junge, ansehnlicheIndianer lauert den Siour und ihren Bewegungen auf; das könntIhr an seinen befiederten Pfeilen, an seiner kriegerischen Malereisehen; ja sogar an seinen Augen, denn eine Rothhaut sey ihrDie Prairie. 3. Aufl. lg