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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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mächtigste Häuptling in den Niederlassungen auf das Haus, unterdessen Dache er lebt."

Die Haut des Reisenden ist weiß," sagte der junge Ein-geborne, mit dem Finger die harte ruuzliche Hand de/ Wildstcllersmit Nachdruck berührend.Ist sein Herz von der Art, daß esanders spricht als sein Mund?"

Der weiße Wahcondah hat Ohren, verschließt sie aber voreiner Lüge. Schau' auf mein greises Haupt; es ist gleich der be-schneiten Fichte, und erwartet bald den Augenblick der Verschar-rung. Wie könnte ich wünschen, den Großen Geist von Angesichtzu Angesicht zu schauen, hätte ich zu fürchten, er würde mich imZorn anblicken?"

Jetzt schob der Pawnee seinen Schild auf die Schulter, legteeine Hand auf die Brust, bog sein Haupt, zum Zeichen der Ehr-furcht, vor des Jägers weißem Haar; und von diesem Augenblickau verrieth er weniger Argwohn und Stolz. Nur blieb dochimmer ein Anschein von Mißtrauen und Wachsamkeit zurück; zwargemildert und unterdrückt, aber nicht ganz abgelegt. Nachdemdiese, freilich noch zweideutigen Zeichen von Freundschaft zwischendem Krieger und dem alten erfahrnen Jäger Statt gefunden,kehrte dieser einen Augenblick zu den mit Paul zu treffenden Maß-regeln und Einrichtungen in Betreff ihres Aufenthalts zurück, undwies Letzter» au, was zu thun sey. Jnez und Ellen wurden vonMiddleton und ihm von ihren Sitzen gehoben, und blieben unterdem Schutze der beiden Männer. Bon nnn au sprach der alteWildsteller abwechselnd mit dem Indianer in der Landessprache,und daun wieder, so oft der Doktor und der inzwischen dazu ge-kommene Paul sich in das Gespräch der beiden Hauptredner misch-ten, in der Englischen. Es entspann sich zwischen dem Kriegerund dem Jäger ein feiner, künstlich angelegter Wettstreit, wer vonBeiden wohl den Absichten des Andern am ersten auf den Grundkommen möchte, ohne seine eigene zu verrathen, oder sich's merken