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seyn. Laßt uns die Wahrheit aus ihm bringen; solch' ein ver-zweifelter Indianischer Kriegshaufe dürfte leicht noch gefährlicherfür uns seyn, als ein Besuch der ganzen Squatter-Familie."
„Ja wohl," sagte der Doktor, der seinem Erstaunen durcheinen langen Athemzug, welcher seine ganze Lunge zu erschöpfenschien, Luft gemacht hatte. „Ja wohl, die Indianer sind eine ge-fährliche, verzweifelte Spccies, eine wilde, gewaltsame Race, einGezücht, welches sich schwerlich in die Grenzen der gewöhnlichenClasscn und Definitionen bringen läßt. Sprecht also zu ihm; aberwenn ich bitten darf, laßt Eure Worte kräftige Worte derFreundschaft scyn."
Inzwischen hatte sich der alte Mann nach allen Seiten sorg-fältig umgeseheu, um hinter den höchst wichtigen Umstand zu kom-men, ob nicht der Fremde von Anderen in der Nähe unterstütztwürde. Jetzt trat er dreist auf ihn zu, jedoch mit den Zeichen desFriedens, d. h. die flache offene Hand gegen ihn ausstreckend.Seinerseits gab auch der Indianer kein Zeichen der Unruhe vonsich. Er ließ den Jäger herankommen, ohne seine würdevolle,furchtlose Miene und Stellung zu verändern. Vielleicht bedachteauch der behutsame Krieger, daß, bei der Verschiedenheit derWaffen, es gut für ihn seyn und den Vortheil mehr ausgleichenwürde, wenn er die Anderen näher kommen ließe.
Da eins Beschreibung seiner Person zugleich auch einen Be-griff von dem äußern Ansehen seiner ganzen Race geben kann, sowollen wir hier die Erzählung einen Augenblick unterbrechen, unddiese Beschreibung in unserer oberflächliche», unvollständigen Weiseentwerfen. Möchte doch das Auge eines Alston oder Greenoughin einer freien Stunde sich einen Augenblick vom Studium desAlterthums abmüßigen, um dieses gekränkte, gedemüthigte Volk zubetrachten! Beide würden uns — den ihnen so weit nachstehendenKünstlern — die Mühe ersparen, eine Skizze zn zeichnen.