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„Mein Hals ist trocken, Kapitän, und ich kann nicht mit Ge-schick sprechen, wenn meine Kehle heiser ist. Wie viel wollt Ihrmir für das geben, was ich Euch entdecken kann; lasset es etwasErkleckliches seyn, ohngcfähr so viel, als ein Gentleman dem an-dern anbietcn darf."
„Mich dünkt, es wäre besser, Dir den Tambour über denHals zu schicken. Was betrifft Dein prahlerisches Geheimniß?"
„Die Ehe; — ein Weib und kein Weib; — ei» schön Gesichtund eine reiche Braut. — Rede ich jetzt deutlich, Kapitän?"
„Ist Dir etwas von meinem Weibe bekannt, so sage es gradeheraus; brauchst wegen des Lohnes nicht besorgt zu seyn."
„Ei, Kapitän, ich habe in meinem Leben manchen Handelgeschloffen, und bi» bald mit baarem Gelde, bald mit Verspre-chungen bezahlt worden; Versprechungen sind hohles Futter,glaubt mir's."
„Fordre einen Preis."
„Zwanzig .... nein, hol's der Teufel, mein Geheimniß istseine dreißig Dollars Werth — so gut wie hundert."
„Hier nimm, da hast Du Dein Geld; aber wisse zugleich, daßwenn Deine Nachricht Nichts Werth ist, es für mich ein Leichtesseyn wird, Dir die Dollars wieder abznnehmen und Dich obeneinfür Deine Insolenz zu bestrafen."
Der Kerl beäugelte die Banknoten mit einer Art von miß-trauischem Lächeln, und steckte sie dann ein, wie es schien, zufrie-den, sie richtig befunden zu haben.
„Ich liebe," setzte er kalt hinzu, „die NordamerikanischenNoten; die Regierung hält auf ihre Aechtheit, so auch ich auf diemeinige. Kapitän, Ihr habt nichts von mir zu besorge»; ich binein Ehrenmann, und werde Euch kein Wort mehr und kein Wortweniger sagen, als was mir bekannte reine Wahrheit ist."
„Nun, heraus damit, ohne weitere Vorrede, oder es wirdmich reuen, ein Wort mit Dir verloren zu haben, und ich lasse