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aufzuhalten. Der Fremde war ärmlich gekleidet und trug in seinenZügen und in seiner ganzen Haltung die Spuren der schmutzigstenDürftigkeit und einer ausschweifenden Lebensweise. Der Kummerhatte den kriegerischen Stolz Middlcton's herabgestimmt, so daß,als er vor dem sich tief Neigenden vorübcrging, er ihn sanft undsogar wohlwollend mit folgenden Worten anredcte:
„Freund, Du wirst eine Nacht in der Wache znbringen müssen,wenn Dich die Patrouille hier betrifft. Hier hast Du einen Dollar— geh', und suche Dir einen bessern Platz zu schlafen, und etwaszu essen!"
„Kapitän, ich schlucke mein Futter ohne es zu kauen," er-wiederte der Landstreicher mit dem frohlockenden Blicke eines voll-endeten Spitzbuben, als er das Silber hinnahm. „Macht aus diesemMcrikaner zwanzig, und ich verkaufe Euch ein Geheimniß."
„Geh', sage ich Dir," versetzte Middleton mit soldatischerStrenge, wie sie Jener verdiente, „oder ich lasse Dich in dieWache werfen!"
„Gut! muß ich denn gehen, so geh' ich; — geh' ich aber,Kapitän, so nehme ich meine Kunde mit mir, und dann mögt Ihrals ein verwünschter Wittwer leben, bis der Zapfenstreich Euresletzten Tages verklungen ist."
„Was meinst Du damit, Bube?" rief Middleton, sich schnellzu dem Kerl wendend, welcher schon anfing, seine lahmen Gliederlangsam in Bewegung zu setzen.
„Ich meine damit, daß ich diesen Dollar in SpanischenBranntwein umsetze», und dann zurückkommen und Euch mein Ge-heimniß für so viel verkaufen will, als ich brauche, ein ganzesFäffel zu kaufen."
„Hast Du mir etwas zu sagen, so sag' es auf der Stelle,"fuhr Middleton fort, mit Mühe die Ungeduld bemeisternd, die sichan ihm zu regen ansing.