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nachher von Middleton vor der Hütte der Amme gesehen, und ver-schwand im folgenden.
Langsam und nachdenkend kehrte Middleton nach Hause, denBlick oft auf die Stelle zurückwerfend, wo er zuletzt sein geliebtesWeib gesprochen, und sich ihr Bild in dem Abeuddunst, der ihnumfiuthete, malend. Don Augustin empfing ihn mit Wärme, under fand einige Minuten Vergnügen daran, seinen neuen Schwieger-vater von seinen Plänen für die Zukunft zu unterhalten. Den echtenalten Spanier ergötzte der feurige aber- treue Bericht des jungenMannes vom Wohlstand und Glück der Staaten, deren unwissender,»»unterrichteter Nachbar er sein halbes Leben hindurch gewesenwar. Er hörte halb bewundernd, halb aber auch mit derjenigenUngläubigkeit zu, mit welcher man das entgegennimmt, was manfür übertriebene und von der Einbildungskraft erzeugte Beschreibun-gen von Dinge» hält, denen die partheiische Vorliebe zu glänzendeFarben leiht.
Auf diese Weise verstrich die Stunde, welche sich Jnez vonihrem Gatten ausbednngen hatte — und sie verstrich viel schneller,als dieser es, in der Abwesenheit des theuersten Gegenstandes, dener auf Erden hatte, für möglich hielt. Endlich aber schweiften seineBlicke auf die Wanduhr. Eine Minute nach der andern wurde ge-zählt. Jnez erschien nicht. Schon hatte der Zeiger die Hälfte derfolgenden Stunde durchlaufen, als Middleton aufsprang, und seinenEntschluß ankündigte, sich aufzumachen, und der Abwesenden ent-gegenzugehen. Er fand, daß es inzwischen finster geworden undder Himmel mit dem drohenden Dunst, diesem unfehlbaren Vorboteneines Sturmes, überzogen war. Von den furchtbaren Aspekten nichtweniger, als von der geheime» innern Unruhe beängstigt, verdoppelteer seine Schritte, und stog mehr als er ging, in der Richtung nachJnestlla'S Hütte. Dabei hielt er ein Mal über das andere an,horchend und sich einbildend, er sehe den Schein von Jnez's Ge-wand. Dann suchte er in die Kreuz und Quer, von beiden Seiten