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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Wohlthaten der christkatholischen Gemeinschaft ununtcrbrochc» vorAugen gelegt würden.

Dieses erregte Don Augustin's ganzen Eifer, unverzüglich ausdem jungen Irrenden einen Prvselyten zu machen. Selbst die sanfte,liebreizende Jnez hielt es für eine glorreiche Erfüllung aller ihrerWünsche, wenn sie ein demüthigeS Werkzeug abgeben könnte, ihrenGeliebten in den Schovß der allein scligmachenden Kirche einzu-führen. Middlcton war so weit entfernt den vereinten Sturmabzuschlagen, daß er seinerseits Vorschläge zur Uebcrgabe machte;und während der Vater dem festgesetzten Tage der Vermählung mitgroßer Ungeduld entgegcnsah, weil er ihn für die Gewährleistungdes Glanbenssiegels hielt, war dieser Tag der Tochter einziger Ge-danke, ein Gedanke, in welchen die heiligen Rührungen der Religionmit den süßeren Gefühlen ihrer Liebe, ihres Alters und eines bräut-lichen Verhältnisses znsammenflofsen.

Am Hochzeitstage ging die Sonne so glänzend und wolkenfreiauf, daß die zartsinnige Jnez sie als den Verkündiger ihres baldigenGlücks mit Entzücken begrüßte. Pater Ignatius verrichtete dieheilige Handlung in einer kleinen, dem Don Augustin zugehörigenKapelle, und lange vor der Zeit, wo sich die Sonne zum Nieder-gang neigte, drückte der überselige Middleton seine erröthende, ver-schämte, schüchterne Ereolin, als sei» anerkanntes, und unzertrenn-liches Weib an sein Herz. Es war von beiden Theilen beschlossenund genehmigt worden, den schönen Tag in der Zurückgezogenheitzuznbringen, ihn ganz und gar den besten und reinsten Gefühlenzu widmen, und von demselben alles geräuschvolle und hcrzleeregewöhnliche Freudcngewühl einer von Zwang begleiteten Feierlich-keit zu entfernen.

Am Abend dieses Tages, in der Stunde, wo die Sonnen-strahlen sich mit den Schatten des sinkenden Tages verschmelzen,kam Middleton von einem Besuche zurück, welchen er als eineEhrenschuld ansah, die der Neuvermählte seinen Waffenbrüdern zu