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daß die Männer nicht Zeit hatte», ihre Flinten von der Schulterzn lösen; denn als sie es thaten, war der Bock schon aus dein Schuß.
„Seht, seht den Wolf!" schrie Abncr, halb ärgerlich, daß erden Fang verfehlt hatte; und ein zweites Thier erblickend: „Sehtden Wolf! auch ein Wolfsfell ist in einer Wintersnacht als Deckenicht zn verachten: seht, da kommt der hungrige Teufel hergerannt!"
„Halt!" rief Jsmael dem jungen in die Flinte fallend; „eSist kein Wolf; cs ist ein leibhafter Hund, wie Du und ich Menschensind. Ha! wir haben Jäger in der Nähe. Sich da! ein zweiter Hund!"
Noch hatte er nicht ansgercdet, als die beiden verfolgendenThiere, bei ihnen vorbei, dem Bock nachsetztcn, im edlen Eifer,sich einander vorznlaufen. Das eine war ein alter Hund, dessenKräfte nur noch von dem rühmlichen Bestreben, nicht zurück znbleiben, unterstützt zu seyn schienen; das andere Thier war einjunger Hund, der sich, der hitzigen Verfolgung unbeschadet, jugend-liche Sprünge und Sätze erlaubte. Beide liefen mit gestrecktenGliedern dem Wilde nach, die Nase hoch tragend, wie echte Jagd-nnd Spürhunde. Schon waren sie vorüber wie der Blitz, schonsahen sie den Bock auf der nächsten Anhöhe vor sich, und setztenihm mit offenen Mäulern nach, als plötzlich der Jüngere von derLinie absprang, einen Schrciton ausstieß und stutzte. Sein alterBegleiter, der ihm eine Strecke allein vorausgelaufen war, hieltnun ebenfalls inne, und kehrte erschöpft und keuchend zu derStelle um, wo jener, seit der ersten Bestürzung, im Kreise um-herlief, sich dabei schnell und wie außer sich bewegend, den Kreisseiner eigenen Fußstapfen immer auf's Neue durchlaufend, und dabeiein Geschrei in kurzem, abgebrochenem Gebell wiederholend. Kaumaber war ihm der ältere nahe, als er sich setzte, die Nase hoch indie Luft truF, schnopperte und dann ein langes, lautes, winselndesGeheul hören ließ.
„Es muß eine starke Witterung seyn," sagte Abner, der mitden Ilebrigen ein aufmerksamer Beobachter aller dieser Bewegungen