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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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als hättest Du für Esther und ihre Töchter gearbeitet, wie ei»ausgelernter Metzger. Kommt, Kinder; ich sage Euch, wir sindweit genug gegangen. Ich bin zu alt, daß ich nicht die Kenn-zeichen der Streifwege gehörig wissen sollte; kein Indianer ist hiergewesen, seit der letzte Stegen gefallen. Folgt mir, ich will nochein Stück Wild schießen, damit wir doch etwas für unsre Mühe haben."

Folgt mir!" schrie Esther ans sein ,Folgt mir' erwiedcrnd,und rasch vorschreitend.Ich bin heute der Anführer', und ichwill und gebiete, daß mir gefolgt werde. Wem kommt esmehr zu, als einer Mutter, wenn nach einem verlornen Kinde ge-sucht wird, den Trupp anznführen und zu leiten?"

Jsmael richtete ans seine unwiderstehliche Hausfrau einenBlick und ein Lächeln schonenden Mitleids.^ Bemerkend, daß sieschon einen andern Weg eingeschlagen hatte, als den, welchem erund Abiram den Vorzug gegeben hätte», wollte er nicht die Sai-ten seines Nebergewichts zu hoch spanne», und gab, obschon un-gern, ihrem Willen nach. Nun aber erhob sich ein Widerstandvon einer andern Seite. Doktor BattiuS, welcher bis dahin eintreuer, stummer, nachdenkendcr Begleiter der Frau gewesen war,fand für gut, seine schwache Stimme zn erheben, und sie ans denTon der Gegenvorstellung zu stimmen.

Ich bin ganz der Meinung Eures Begleiters ans dem Lebens-Pfade, würdige und edle Frau Bnsch," sagte er,wenn er be-hauptet, irgend ein ignis saluns habe die Einbildungskraft Abiram'sbethört, und ihm Symptome von Spuren und Fnßstapfen gezeigt,die nicht in der Wirklichkeit waren."

Ihr mögt selbst ein Symptom seyn!" unterbrach ihn derBrausekopf.Hier ist so wenig Zeit, Euren Büchernnsinu auszn-kramen, als der Ort, still zu halten und Euren Nrzncignark zuverschlucken. Seyd Ihr lendenlahm und müde? Gut, so sagt esohne Umschweif, wie cs einem Ehrenmanne gebührt, und setzt Euch