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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Der Bruder, welcher zu jeder Zeit zu erkennen gab, wie sehrer sich dem Ansehen und Willen seiner Schwester füge, zeigte sichauch hier gefällig; doch war seiner Nachgiebigkeit diesesmal so vielWiderstrebendes anznsehen, daß es dem Spott der sonst so wenigbeobachtenden und so gedankenlosen Söhne nicht entging. JSmaelselbst, ihr Vater, bewegte sich unter ihren langen Gestalten, wieEiner, der sich von der Aufsuchung Asa's wenig oder nichts ver-sprach, und dem es im Grunde gleichgültig schien, ob sie gelingenwürde oder nicht. Auf diese Weise rückte der Haufe vorwärts, bisdie Feste so tief und so weit hinter ihnen gesunken war, daß sienur noch als ein entfernter kleiner ncblichter Punkt erschien. Bisdahin waren Alle schweigend und ziemlich schnell gegangen; alssie aber eine Anhöhe nach der andern auf und ab gestiegen waren,und nichts fanden, was die Einförmigkeit des Ganzen, und dieAussicht im mindesten unterbrach, konnte Esther ihre Zunge, sowenig als ihre Aengstlichkeit länger im Zaum halten. Auch Js-macl beschloß, einen Halt zu machen, und indem er die Kolbeseiner Flinte auf den Boden stieß, machte er die Bemerkung:

Es ist genug. Spuren von Büffeln, Hirschen und Rehensind in Menge vorhanden; wo sind aber die Fußstapfen der India-ner, die Du, Abiram, gesehen haben willst?"

Weiter hin, nach Westen;" war die Antwort, und zugleichzeigte er dahin mit der Hand.Dies ist die Stelle, wo ich dieSpur des Bocks fand, den ich schoß, und erst nachher traf ich aufdie Fußstapfen der Tctons."

Und da hast Du ein blutig Stück Arbeit gemacht," rief derVater, indem er auf die Flecken zeigte, die noch auf seines Schwa-gers Kleidung befindlich waren, und zugleich, mit triumphirenderMiene, des Contrastes wegen, auf seine eigene hinwies.Hierauf derselben Stelle habe ich zwei wilde Dammkühe und ein leicht-füßiges Kalb, ohne mich mit einem einzigen Blutstropfen zu be-spritzen, abgethan, während Du, erbärmlicher Prahlhans, aussiehst.