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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Sobald das Herz des Naturforschers von dem hastige» Vor-dringen bis in seine Kehle znrückgekehrt war - denn so würdeein in der animalischen Formation minder bewanderter Gelehrter,als Obed Battius, die außerordentliche Regung vielleicht in Wortenausgedrückt haben, welche unseres Gelehrten bei dieser überraschen-den Unterbrechung sich bemeistcrte, fand er wieder Kraft undEntschluß zu einer Antwort, wobei er jedoch, eben sowohl ausKlugheit, als aus Furcht, nur vorsichtigen Gebrauch von seinerStimme machte.

Meine würdige Nelly! Ich bin höchlich erfreut, daß esNiemand sonst ist, als Du! Still, Kind, still! Sollte Jömael etwasvon unseren Planen erfahren, würde er keinen Augenblick ansteh K,uns Beide vom Felsen hinabzustürzcn. Still, Nelly, still!"

Der Doktor sprach dieß in abgebrochenen Sätzen und immerweiter schreitend. Jetzt aber, wo die Rede zu Ende war, hattener und seine Zuhörer!» die oberste Höhe gewonnen.

Und jetzt, Doktor Battius," fragte sehr ernst das Mädchen,darf ich den Grund wissen, weßhalb Ihr Euch der Gefahr prcis-gebt, von dieser Höhe hinabzufliegeu, ohne Flügel und sicherlichWohl auf Kosten Eures Nackens?"

Nichts soll Dir verborgen bleiben, meine würdige und treueNelly, aber bist Du auch gewiß, daß Jsmael nicht answacht?"

Habt keine Angst vor dem. Der schläft, bis die Sonneseine Augenlieder senkt. Von meiner Tante allein ist Gefahr."

Esther schläft," erwicderte der Doktor bedeutungsvoll.Ellen,Ihr habt heute auf diesem Felsen die Wache gehabt?"

So war es mir befohlen."

Und Ihr habt den Bison gesehen, und die Antilope und denWolf und den Hirsch, wie gewöhnlich; die Thiere der Oräinos:pevora, belluae und lerao?"

Ja, ich habe die Geschöpfe gesehen, die Ihr auf Englischnanntet; aber von der Indianischen Sprache verstehe ich nichts."