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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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daß Jemand wartend vor Euch steht, der zu friedlichem und ehren-vollem Einlaß berechtigt ist. Haltet Ihr mich für ein Thier ausder Classe der Amphibien, und daß ich mit meinen Lungen wie einHufschmied mit seinen Blasebälgen spielen kann!"

Der Naturforscher hätte indessen noch lange eben diese Lungenanstrengen können, ohne erwünschten Erfolg, wäre Esther seineeinzige Znhörcrin geblieben. Getäuscht und mißmuthig hatte dieFrau schon ihr Lager gesucht, und bereitete sich mit einer Art ver-zwciflungsvoller Gleichgültigkeit zum Schlafe. Abner aber, welcherunten Schildwache stand, war durch das Geschrei aus einer sehrzweideutige» Lage aufgcschreckt worden; als er jetzt hinlänglichzum Bewußtseyn gekommen war, um die Stimme des Arztes wie-derzuerkennen, wurde der Letztere mit der möglichst geringen Ver-zögerung eingelassen. Doktor Battius arbeitete sich durch denengen Eingang mit^ einer seltsamen Art von Ungeduld, und begannschon die schwierige Anhöhe zu ersteigen. Als er aber einen Blickans den Thürstcher warf, hielt er inne, und mit einer Miene, welcheseiner Vorstellung nach von aller Autorität begleitet sehn sollte,ihm zu bemerken zu geben:

Abner, es sind da gefährliche Symptome von Schlafsucht beiDir! Das zeigt sich besonders deutlich in Deiner Neigung zugähnen, und mag nicht allein für Dich, sondern auch für DeinesVaters Familie gefährlich ausfallen!"

Da irrt Ihr Euch doch ganz gewaltig, Doktor," erwiederteder Bursch, indem er wie ein träger Löwe gähnte.Ich habe keinSymptom von der Krankheit, die Ihr da nennt, an irgend einemTheile meines Leibes, und was Vater und Kinder anbetrifft, someine ich, sind sie schon seit langen Monaten mit den Blatternund den Masern fertig geworden."

Mit seiner kurzen Ermahnung selbst völlig zufrieden, hatte derNaturforscher schon zur Hälfte dis Schwierigkeiten des Hinaufstei-gens überwunden, che der bedächtige Abner seine Rechtfertigung