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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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machen, nach dem Haare des Doktors, welches sofort seine künst-liche Formation bekundete: denn die Perücke blieb in Paul'sHand, und der Doktor stand mit kahler Glatze da.

Was denkt Ihr davon, Meister Wanzcnsammler?" jauchzteer, mehr als daß er es schrie.Ist das nicht eine seltene Biene,ein schöner, seltener Fund?"

Sehr seltsam! wunderbar! erbaulich!" erwiederte der Freundder Natur, indem er mit guter Laune und blinzelnden Augen sichdie Perücke wieder aufstülpte,'s ist seltsam," kicherte er dannfort,und sehr merkwürdig. Obgleich ich gar nicht an der regel-rechten Folge zwischen Ursach und Wirkung zweifle."

Mit diesem plötzlichen Ausbrnch endete die geräuschvolle Be-wegung, und die drei Zuschauer drängte» sich mit einer stillenRührung um den Wildstellcr, als ste dis Thränen des so hochbe-jahrte» Mannes entdeckten.

So muß es seyn, denn wie könnte er sonst mit einer Ge-schichte so vertraut seyn, die wenig über unsere eigene Familiehinaus bekannt ist," bemerkte endlich der Jüngling, der stch garnicht schämte, die eigene Rührung zu zeigen, indem er vor AllerBlicken seine Augen trocknete.

Wahrhaftig," fuhr Paul jetzt ans,wenn Ihr noch irgend«inen Beweis mehr verlangt, so will ich darauf schwören. Ichweiß, jedes Wort davon ist so wahr als das Evangelium!"

Und doch glaubten wir ihn schon lange todt!" fuhr derSoldat fort.Mein Großvater hat seine Tage mit Ehren voll-endet, und wir glaubten, er sey der Jüngere von den Beiden gewesen."

Es geschieht nicht oft, daß die Jugend so herabblickcn kannauf die Schwäche des Alters!" bemerkte der Wildsteller, seinenKopf erhebend und mit würdiger Ruhe umherblickend.Daß ichnoch immer hier verweile, junger Mann, ist der Wille des Herrn,der mich ausgespart hat, bis ich achtzig lange und arbeitvolle Jahregeschaut, zu seinen geheimen Zwecken. Daß ich der Mann bin.