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„Immer noch Nncas! Immer »och Nncas!" wiederholte derAndere vor Eifer zitternd. — „Und sein Vater?"
„Hieß eben so, ohne den Beinamen des landeögebornen Hänpt-lings. Ihm nämlich und meiner Großmutter wurde der Dienst,von dem ich eben gesprochen, erwiesen."
„Ich wußte es! Ich wußte es!" jauchzte der alte Mann mitzitternder Stimme, indem seine starren Züge gewaltig bebte», alserweckten die von dem Andern genannten Namen einige längstentschlafene Gefühle aus Begebenheiten früherer Jahre. ,,Jchwußte es; Sohn oder Enkel, alles dasselbe. Es ist das Blut, undes ist der Blick! Sagt mir, ob der, den sie Dunean nannten, ohneden Zusatz Nncas, — »och am Leben ist?"
Der junge Mann schüttelte traurig den Kopf, als er die Frageverneinend beantwortete:
„Er starb in der Fülle der Jahre und Ehren; beliebt, glück-lich, und Anders glücklich machend."
„Fülle der Jahre!" wiederholte der Wildsteller, indem er aufseine magern, doch noch immer muskulösen Hände niedcrsah. „Achja, er lebte in den Niederlassungen, und war weise, doch nachdortiger Art. Aber Ihr habt ihn oft gesehen, und Ihr hörtetihn reden von Nncas und der Wildniß?"
„Oft; er war dazumal ein Offizier des Königs, aber als derKrieg zwischen der Krone und ihren Kolonien Statt fand, vergaßmein Großvater seinen Geburtsort nicht. All' die leeren Titel warfer ab, war treu.seinem Vaterlande und focht für die Freiheit."
„Da war doch Vernunft drin, und, was besser, auch Natur!Kommt, setzt Euch nieder neben mich, mein Junge; niedergesctzt,und sagt mir, wovon der Großpapa sprach, wenn sein Geist sich derWunderdinge aus der Wildniß erinnerte."
Der Jüngling lächelte, nicht weniger über den Ungestüm, alsüber die von dem alten Manne gezeigte Theilnahme; denn sobald