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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Neuntes Kapitel.

Und wird auch Priseicm etwas zerfetzet.Was schadct's?

Verlorne Liebesmüh.

Nachdem wir den Leser mit der Art und Weise bekannt ge-macht, wie Jsmael Busch in seiner Familie Ordnung gestiftet,unter Umständen, die für viele sonst sehr beunruhigend gewesen wären,wollen wir de» Austritt wieder um einige Meilen von dem zuletztbeschriebenen Ort verlegen, ohne jedoch die natürliche Zeitfolge zuverrücken. Im selben Momente, wo der Auswanderer und seineSöhne, im vorigen Kapitel, auszogcn, waren zwei Männer aufeiner der Anhöhen, in der Nähe eines kleinen Bächleins, etwa eineKanonenschußweite von dem Lagerplatze, in eifrigem Gespräch be-griffen über den Geschmack eines sastvollen Bisonhöckers, welchermit äußerster Sorgfalt und Beachtung aller Regeln bei dieser Artvon Kost für ihre Gaumen znbereitet worden. Dieser Leckerbissenwar mit vieler Umsicht von dem Nücke» des Thieres abgelöset;eingewickelt in sein haariges Fell, war der Braten auf herkömmlicheArt in dem gegrabenen Erdofen geröstet worden, und lag jetzt inallem Küchenglanz der Prairien vor seinen Eigenthümern. WasSaftigkeit, Nahrhaftigkeit und den Wildpretgeschmack betraf, hättedas Fleisch einen entschiedenen Vorzug über alle verderbliche Koch-künste und Zurichtungen der berühmtesten Restaurateure verdient,wiewohl dieser wilde Leckerbissen auf eine durchaus nicht kunstvolleArt zubereitet worden. Uebrigens schien es auch, als wenn diebeiden glücklichen Sterblichen, die sich eines Mahles erfreuten, woGesundheit und Hunger der nahrhaftesten Kost aus den amerikani-schen Wüsten eine so treffliche Würze verlieh, ganz und gar nichtunempfindlich des ihnen gewordenen Glückes wären.

Der Eine, dessen Erfahrenheit i» der Kochkunst der Andere