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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Gesicht hinwandte, ihm Blicke begegneten, die von seiner eigenenMiene den Ausdruck hernahmen, so antwortete er in leisem melan-cholischem Tone:

Ich sah allzuviel Menschenblut bei thörichten Streitigkeitenvergießen, als daß ich noch einmal einen Fliuteuknall hören möchte.Zehn mühevolle Jahre bin ich allein über diese nackten Ebenengewandert, wartend bis meine Stunde käme, und nicht einen Schlaghabe ich gegen einen Feind gethan, der gesitteter gewesen wäre alsder grimmige Bär."

Ursus Iiorrldllis," murmelte der Doktor.

Der Sprecher hielt, wie erwartungsvoll, inne; als er aberfand, daß es nichts weiter als ein bloßer Ausruf sey, fuhr er fort:

Gesitteter als der grimmige Bär, oder der Panther von denRocky-Mountains, mit Ausnahme des Bibers, der ein.weißes undverständiges Thier ist. Was soll ich erst sprechen? Selbst derweibliche Büffel ficht für sein Junges!"

Dann soll auch nie gesagt werden, daß Jsmacl Buschweniger Liebe für seine Kinder habe, als die Bärin für ihreJungen!"

Und doch ist das ein sehr nackter Fleck für ein Dutzend Leute,um sich gegen fünfhundert zu vertheidigeu."

Freilich," erwiederts der Auswanderer, mit dem Auge seinLager drunten messend,aber es läßt sich doch was thnn mit denWagen und den Baumwollenbäumen."

Der Wildsteller schüttelte ungläubig den Kopf, und wies überdie wellende Ebene nach Westen, als er antwortete:

Eine Flinte, von diesem Hügel herabgeschickt, könnte ihreKugel geradezu in Eure Schlashütte senden, ja ein Pfeilrege» ausdem Dickicht hinter dem Lager Euch wie eben so viel Haidehundeuiederstrecken und begraben. Es geht nicht, es geht nicht. Aberdrei lange Meilen von hier ist ein Ort, wo ich schon oft, wennich über die Wüste strich, gedacht, ob sich nicht für Tage, ja für